Gibt es Bielefeld? Stadt zeigt Ergebnis des Wettbewerbs

Was ist denn nun mit Bielefeld? 2000 Einsender haben versucht, die Existenz der Stadt zu widerlegen. Wer das schafft, bekommt eine Million Euro. Am Dienstag wird das Ergebnis verkündet - Schlusspunkt eines gelungenen PR-Coups.

17.09.2019, 01:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gibt es Bielefeld? Stadt zeigt Ergebnis des Wettbewerbs

Ein Vogel fliegt am Turm der Sparrenburg vorbei. Foto: Friso Gentsch/Archivbild

Eine Million Euro für den Nachweis, dass es Bielefeld gar nicht gibt: Heute verkündet die ostwestfälische Metropole das Ergebnis eines kuriosen und werbewirksamen Wettbewerbs zu ihrer Existenz.

Hintergrund ist eine immer wieder aufflackernde Verschwörungstheorie, dass es die Stadt in Wahrheit nie gegeben habe. Sie geht zurück auf einen vor 25 Jahren aufgetauchten satirisch gemeinten Text.

Unter das ständige Gerede von einer sogenannten Bielefeld-Verschwörung wollte die Marketing-Abteilung der ostwestfälischen Stadt nun einen Schlussstrich ziehen. Rund 2000 Einsendungen seien eingegangen und geprüft worden, sagte ein Sprecher. Mit Briefen, Kinderbildern, Comics, Gedichten und wissenschaftlichen Aufsätzen hätten die Teilnehmer versucht, die Existenz der Stadt zu widerlegen.

Der Witz wurde zum Dauerbrenner, das Gewinnspiel dazu nun ein PR-Erfolg - weit über die Grenzen Ostwestfalens hinaus. 300 Einsendungen kamen aus dem Ausland. Bielefeld ist seit 1969 Universitäts-Standort und mit mehr als 340 000 Einwohnern größte Stadt und Wirtschaftszentrum der Region Ostwestfalen-Lippe.

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