Gewerkschaft schließt weitere Warnstreiks beim WDR nicht aus

Der Tarifstreit beim WDR geht weiter: Arbeitgeber und Gewerkschaften gingen nach eigenen Angaben am Donnerstag nach der dritten Verhandlungsrunde ergebnislos auseinander. Verdi teilte mit, man könne „weitere Warnstreiks beim WDR nicht ausschließen.“ Am vergangenen Dienstag war von einem ersten Warnstreik unter anderem das ARD-„Morgenmagazin“ betroffen, das eine Stunde lang nicht live ausgestrahlt wurde.

11.07.2019, 16:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gewerkschaft schließt weitere Warnstreiks beim WDR nicht aus

Ein Aufkleber mit der Forderung "6% mehr für Fest und Freie" klebt an einer Tür des WDR. Foto: Marius Becker/Archivbild

Verdi fordert unter anderem eine Erhöhung der Einkommen um 6 Prozent. Der WDR erklärte am Donnerstag, ein Abschluss in dieser Höhe sei aufgrund der „wirtschaftlichen Situation“ nicht möglich. Unter anderem seien die Beitragserträge des WDR gesunken.

Die Tarifverhandlungen beim WDR sollen am 23. August fortgesetzt werden.

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