Getreideernte hat begonnen: Wetter für Ernte „ideal“

In Nordrhein-Westfalen hat die Getreideernte begonnen. Die erste Wintergerste ernteten die Landwirte im Kreis Euskirchen und im Münsterland, wie die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen am Donnerstag in Köln mitteilte. Die Bauern konnten zwei Wochen früher als im langjährigen Durchschnitt mit der Ernte beginnen. Nach Wintergerste werden die übrigen Getreidearten wie Winterweizen, Roggen, Sommergerste, Sommerweizen, Hafer und Raps gedroschen.

27.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Getreideernte hat begonnen: Wetter für Ernte „ideal“

Ein Mähdrescher erntet Wintergerste auf einem Getreidefeld. Foto: Patrick Pleul/Archivbild

Die Vorhersagen für die Erträge in NRW seien in diesem Jahr verhalten optimistisch, sagte ein Kammersprecher. Man gehe von einem mindestens durchschnittlichen Ertrag aus. Zwar hätten die Niederschläge über den Winter nicht ausgereicht, um die Grundwasser-Vorräte wieder aufzufüllen. „Die Pflanzen konnten aber durch den Regen ausreichend Wasser aufnehmen.“ Auch die kühlen Temperaturen im April und Mai hätten dazu beigetragen, dass sich das Getreide gut habe entwickeln können. Lediglich auf sandigen Böden sind die Prognosen eher durchwachsen.

Das derzeit trockene Wetter sei für die Ernte ideal, sagte der Sprecher zudem. Für den Weizen, dessen Ernte in zwei bis drei Wochen anstehe, wäre eine anhaltende Trockenheit allerdings ungünstig. „Das könnte zur einer vorzeitigen Reife der Pflanzen führen, was sich negativ auf den Ertrag auswirkt.“

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