Gestolperte Fußgänger verklagen immer wieder NRW-Städte

Immer wieder werden Städte in Nordrhein-Westfalen von Fußgängern verklagt, die auf Gehwegen gestolpert sind. Die Zahl der Klagen bewegt sich zwar in der Regel auf einem niedrigen Niveau, ist aber in den vergangenen Jahren in vielen Kommunen relativ konstant geblieben. Düsseldorf beispielsweise zählte nach eigenen Angaben von 2015 bis 2017 zwischen zwei und vier Klagen pro Jahr.

07.10.2018, 09:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gestolperte Fußgänger verklagen immer wieder NRW-Städte

Ein Mann geht auf einem Bürgersteig über eine hochstehende Gehwegplatte. Foto: Oliver Berg/Archiv

„In der Regel geht es um Personenschäden, in denen Fußgänger über eine hochstehende oder kippelnde Platte gestolpert sind und sich hierbei verletzt haben“, berichtete ein Stadtsprecher. Vor Gericht werden dann in der Regel Schmerzensgeld und Behandlungskosten geltend gemacht - teilweise auch ein Sachschaden, etwa aufgerissene Kleidung.

Der Erfolg der Kläger in den juristischen Auseinandersetzungen ist allerdings überschaubar. In nur wenigen Fällen floss Geld. „Die Problematik ist, dass die Hürden im Klageverfahren recht hoch sind. Man muss ein Verschulden desjenigen nachweisen, der die Straße unterhält“, erklärte der Verkehrsrechtler Jens Dötsch.

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