Geschichte des Beversees

14.11.2018, 17:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Geschichte
des Beversees

Der Beversee ist eine echte Naturidylle und durch eine Bergsenkung entstanden.

Das Beversee-Gebiet ist ein wertvolles Naturschutzgebiet. Seine Existenz hat das rund 100 Hektar große Gelände dem Bergbau zu verdanken. Denn ursprünglich war der Bereich um den Beverbach ein Bestandteil des „Großen Holzes“ – einst das größte Waldgebiet im Kreis. Anfang der 40er Jahre senkte sich durch den Kohleabbau die Erde am Beverbach. Die Senkung lief voll Wasser und bildete einen kleinen Waldsee. Während der 60er Jahre gab es Überlegungen, das Gelände als Mülldeponie zu nutzen. Dem ehemaligen Bergkamener Lehrer Helmut July und dem einstigen Kreisdirektor Herbert Reiss ist es zu verdanken, dass das Beversee-Gebiet heute ein Naturschutzgebiet ist. Sie haben sich jahrelang für die Landschaft dort eingesetzt. Bis schließlich der damalige Landesminister Dieter Deneke in Bergkamen zu Besuch war und erklärte, dass der Bereich um den Beversee unter Naturschutz gestellt werden sollte. Der Naturschutzbund Nabu bietet zu Weihnachten wieder eine Tour durch das Beversee-Gebiet an. Die Tour unter der Leitung von Karl-Heinz Kühnapfel startet am Zweiten Weihnachtstag, 26. Dezember, um 10 Uhr auf dem Wanderparkplatz Beversee an der Werner Straße. Die Teilnahme an der rund zweistündigen Tour kostet zwei Euro.

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