Geschichte in Friseursalon

29.10.2018, 18:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Geschichte in Friseursalon

Richard Grünewald macht ein kleines Friseurmuseum in Fröndenberg auf. © Marcel Drawe

Richard Grünewald ist schon 71 Jahre alt und er ist Besitzer eines Friseursalons. Ebenso wichtig, wie sein Beruf, ist ihm seine Sammelleidenschaft. Die ganze Familie Grünewald sammelt spannende Dinge.

Richard Grünewald hat mit Briefmarken angefangen. Und heute sammelt er – wie könnte es anders sein – Geräte und andere Dinge aus alten Friseurläden. Zum Beispiel Scheren und Lockenwickler und Föhne und Rasierapparate. Besonders spannend findet er aber auch alte Frisuren.

Vor mehreren hundert Jahren haben die reichen Frauen ganz verrückte Frisuren getragen. Je höher die Haare aufgebauscht waren, desto schöner fühlten sie sich. Oft waren Federn mit eingewoben. Manchmal sogar Modelle von Schiffen. Heute lernen Friseure so etwas nicht mehr. Aber Richard Grünewald hat auch solche Frisuren ausprobiert. Und die verrückten Perücken zeigt er ebenfalls in seinem kleinen Museum.

Das befindet sich zwar in seinem Friseursalon an der Ostmarkstraße, es kann aber jeder besichtigen – auch ohne sich die Haare schneiden zu lassen. Am 11. November möchte er die Ausstellung eröffnen. Mit dem Sammeln aufhören wird er nicht. Es gibt noch einiges zu ergänzen, sagt er.

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