Gerresheimer profitiert von Spritzennachfrage

Der Spezialverpackungshersteller Gerresheimer profitiert von einer ungebrochenen Nachfrage von Pharma- und Kosmetikunternehmen nach Glasbehältern für Medikamente. Auch die Geschäfte mit Spritzen liefen gut. Der Umsatz stieg im zweiten Geschäftsquartal bis Ende Mai im Jahresvergleich um 7,2 Prozent auf 356,5 Millionen Euro, teilte der Konzern am Donnerstag in Düsseldorf mit. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte um rund 41 Prozent auf 100,4 Millionen Euro zu. Das deutliche Plus lag aber vor allem an einer weiteren nachträglichen Kaufpreisminderung für den übernommenen Medizintechnikanbieter Sensile Medical, nachdem dieser einen Kunden verloren hatte.

11.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Mit Blick auf die Jahresziele sieht Konzernchef Dietmar Siemssen das Unternehmen auf Kurs. Er rechnet für das Gesamtjahr weiter mit einem Umsatzanstieg auf 1,4 bis 1,45 Milliarden Euro. Entscheidend für das Erreichen des oberen Endes der Spanne werde das Abschneiden des neuen Geschäftsbereichs Advanced Technologies sein, in den Sensile Medical einfließt, hieß es weiter.

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