Gericht verhandelt über Tweet der Duisburger Polizei

Ist ein weiblicher Fußballfan aus Sachsen-Anhalt von der Duisburger Polizei in ein schiefes Licht gerückt worden? Ein mehr als zwei Jahre alter Tweet beschäftigt nun die Justiz in Düsseldorf.

06.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Gericht verhandelt über Tweet der Duisburger Polizei

Ein hölzerner Hammer liegt auf der Richterbank in einem Verhandlungssaal. Foto: Uli Deck/Archivbild

Ein von der Duisburger Polizei abgesetzter Tweet hat ein Nachspiel vor Gericht. Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht verhandelt heute über die Klage einer Anhängerin der Fußballmannschaft des 1. FC Magdeburg. Vor gut zwei Jahren waren der MSV Duisburg und der 1. FC Magdeburg in Duisburg bei einer Partie der 3. Liga aufeinandergetroffen.

Die Frau war auf einem Foto zu sehen, das die Polizei im Februar 2017 twitterte, zusammen mit dem Text: „Stau am Gästeeingang, einige Fans haben sich Regencapes angezogen, um die Durchsuchung zu verhindern.“ Die Frau verlangt nun, dass der Tweet als rechtswidrig eingestuft wird. Die Regencapes seien Teil einer geplanten Choreographie gewesen und kein Versuch, eine Durchsuchung zu verhindern (Az.: 18 K 16606/17).

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