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Gericht entscheidet über Rassismusvorwurf

Auf der Suche nach illegalen Einreisen oder Taschendieben lässt sich die Polizei in Bahnhöfen die Ausweise zeigen. Bei einem dieser Kontrollen in Bochum kommt es zum Streit. Ein Mann aus Witten fühlt sich aus rassistischen Gründen ausgewählt. Nun muss das Gericht entscheiden.

07.08.2018

Mit der umstrittenen Ausweiskontrolle eines dunkelhäutigen Mannes im Bochumer Hauptbahnhof beschäftigt sich heute das Oberverwaltungsgericht in Münster. Der Kläger wirft zwei Bundespolizisten vor, ihn im November 2013 aufgrund seiner dunklen Hautfarbe ausgesucht zu haben. Der Mann aus Witten wirft den Beamten rassistische Vorurteile und damit das sogenannte Racial Profiling vor. Die Polizisten hielten dem Mann dagegen ein ungewöhnliches und auffälliges Verhalten vor. Das Verwaltungsgericht Köln hatte die Klage in erster Instanz abgewiesen.

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