Gerhard Richter und der Mopshund: Cologne Fine Art öffnet

Ein Mopshund aus Meissener Porzellan und kultische Objekte aus Ghana - die Kunstmesse Cologne Fine Art will sich von Donnerstag bis Sonntag wieder mit einem denkbar breiten Angebotsspektrum profilieren. 80 Galeristen aus dem In- und Ausland sind in der Koelnmesse vertreten.

21.11.2018, 12:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gerhard Richter und der Mopshund: Cologne Fine Art öffnet

Ein Bild von Heinz Mack (l.) hängt vergangenes Jahr auf der Cologne Fine Art neben einer Installation. Foto: Oliver Berg/Archiv

Die teuersten Werke sind das Gemälde „Russisches Mädchenpaar“ (1919) des Expressionisten Otto Mueller (1874-1930) für 4,5 Millionen Euro und ein „Abstraktes Bild“ von Gerhard Richter für 3,8 Millionen Euro. Insgesamt ist das Preisniveau aber deutlich niedriger als etwa auf der großen Messe für alte Kunst in Maastricht. „Auch mit schmalerem Budget können Objekte erworben werden, die vielleicht zum Grundstock einer Sammlung werden oder einfach nur Spaß machen“, sagte Messedirektorin Cornelia Zinken am Mittwoch.

Spezialität der Messe ist das Nebeneinander von Alt und Neu, von Kunst und Kunsthandwerk. „Ein derart breites Spektrum wird kaum auf irgendeiner anderen deutschen Messe geboten“, sagte Thole Rotermund vom Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler (BVDG). Der Bogen reiche von der Antike über alte Kunst und die klassische Moderne bis zur Gegenwart. Ziel der Messe sei aber auch, über Kunst ins Gespräch zu kommen und sich vielleicht auch mal auf neue Dinge einzulassen.

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