Gerd Ruge Stipendium: Fast 100 000 Euro für Projekte

Vier Dokumentarfilm-Projekte erhalten das mit insgesamt knapp 100 000 Euro dotierte Gerd Ruge Stipendium der Film- und Medienstiftung NRW. „Wir freuen uns auf gute Dokumentarfilme für das Kino“, erklärte die Geschäftsführerin der Medienstiftung, Petra Müller, am Dienstag.

09.07.2019, 15:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gerd Ruge Stipendium: Fast 100 000 Euro für Projekte

Gerd Ruge Stipendium: Fast 100 000 Euro für Dokumentarfilm-Projekte. Foto: Horst Ossinger/Archivbild

Moritz Riesewick und Hans Block aus Nordrhein-Westfalen und Berlin erhalten 30 000 Euro für den Film „Cyberstate“. Das Projekt beschäftigt sich mit der Frage, was wäre, wenn nicht mehr die Politik den Staat regierte, sondern Maschinen den Staat steuerten.

Diana Näcke aus Berlin erhält 30 000 Euro für die Verwirklichung eines modernen Märchens aus Istanbul. Der Berliner Ekrem Heydo wird mit knapp 22 000 Euro bei seinem Filmprojekte „Dêrik“ unterstützt. Es handelt von einer Familie in der nordsyrischen Stadt Dêrik, in der eine neue Gesellschaftsordnung entsteht.

Steffi Wurster aus Berlin plant einen Dokumentarfilm über die wachsende Militarisierung an einer Ost-West-Grenze. „Rukla - Feind ohne Namen“ geht von einer Kleinstadt in Litauen aus und erhält knapp 16 000 Euro.

Das Stipendium ist nach dem früheren Fernsehjournalisten Gerd Ruge benannt. Es ist die höchste Förderung für die Entwicklung von Kino-Dokumentarfilmen in Deutschland.

Weitere Meldungen
Meistgelesen