Gemeinsam ins Konfi-Camp

Evangelische Gemeinden

Es gibt eine ganze Reihe von Bereichen, in denen die evangelischen Kirchengemeinden kooperieren

17.09.2019, 13:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

Manchmal kommt der Anstoß für die Zusammenarbeit der beiden evangelischen Kirchengemeinden auch von außen. „Wir hatten vor einigen Jahren einen Einbruch bei den Konfirmandenzahlen“, erinnert sich Pfarrer Reinhard Chudaska aus der Martin-Luther-Gemeinde. Deshalb wurde es schwierig, die Plätze im Konfi-Camp zu füllen. Der Anbieter des Camps forderte die Gemeinde auf, sich deshalb einen Partner zu suchen: „Da haben wir uns für die Friedensgemeinde entschieden, weil wir die ja schon kannten“, sagt Chudaska.

Gemeinsame Gottesdienste am Jahresende

Zwischen den Pfarrerinnen und Pfarrern und auch zwischen den Presbyteriumsmitgliedern der beiden Gemeinden bestehen gute Kontakte. Und die einfachen Gemeindemitglieder treffen sich zumindest gelegentlich, wenn die Luther- und die Friedenskirchengemeinde zusammen Gottesdienste oder Feste feiern. Das wird sie zum Beispiel wieder am Reformationstag am 31. Oktober tun. Zwischen den Pfarrerinnen und Pfarrern beider Gemeinden laufen auch schon Gespräche, wie sie sich die Gottesdienste in den Tagen nach Heiligabend aufteilen. Ein Termin ist dabei schon festgesetzt, sagt Chudaska: „Unser gemeinsamer Neujahrsgottesdienst im Wasserpark ist ja schon fast Kult.“

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