Gelungene Premiere des Krimis „Der letzte Caffé“ in der Rösterei

Mord am Hellweg

Der Bestsellerautor Carsten Sebastian Henn feierte mit seinem brandheißen Kaffeekrimi „Der letzte Caffé“ eine tolle Premiere in der Kaffeerösterei.

05.11.2018, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gelungene Premiere des Krimis „Der letzte Caffé“ in der Rösterei

Der Bestsellerautor Carsten Sebastian Henn feierte mit seinem brandheißen Kaffeekrimi „Der letzte Caffé“ eine Premiere in der Kaffeerösterei. © Madita Schmitte

Für die erstmalige Lesung aus dem sechsten Band der kulinarischen Krimireihe von Carsten Sebastian Henn, „Der letzte Caffé“, die im Rahmen der „Mord am Hellweg“ Reihe statt fand, durfte es kein anderer Ort, als die Kaffeerösterei sein. Das gemütliche Ambiente schien für die Lesung von Henns 19. veröffentlichtem Roman wie gemacht.

Der Fortsetzungsroman thematisiert, wie der Name schon verrät, eine Kriminologie im Zusammenhang mit Kaffee und spielt in der Küstenstadt Triest in Italien. Wieder mit dabei – Professor Dr. Dr. Dr. Adalbert Bietigheim, der von seiner Jugendliebe Guilia Maria Tergeste um Hilfe gebeten wird. Ihr Ehemann sei verschwunden, ebenso vier weitere der fünf besten Barista der Stadt, in der es den besten Espresso Italiens geben soll, so Henn. Das Mysterium: eine gefundene verkohlte Leiche. Einen Unterschied weist der sechste Band der Reihe zu seinen Vorgängern jedoch auf. Statt einem Zitat auf der ersten Seite des Romans bezüglich der Kulinarik, beinhaltet Henns Neuerscheinung nun ein Gedicht zu Beginn. Da das Zitat nicht ausbleiben durfte, las der Kulinariker ein arabisches Zitat vor.

Recherche vor Ort

Die Inspiration des gelernten Barista setzt sich nicht nur aus der Fortsetzung der Reihe zusammen, sondern lässt auch auf seine Kaffee-Liebe schließen: „Es ist einfach ein Thema für dass ich brenne. Ich finde es zudem total faszinierend, sodass ich während meiner Recherche eine Barista Ausbildung machte.“ Und das ist noch nicht alles. Um die Geschichte authentischer rüber zu bringen, recherchierte Henn selbst vor Ort an Italiens Küste in Triest.

Ein amüsiertes Gelächter war an der ein oder anderen Stelle nicht zu vermeiden, das Publikum schien sichtlich begeistert von Henns Humor und seiner unterhaltsamen Art und Weise des Lesens zu sein.

Am Ende der Lesung ist die Spannung groß. „Carsten Sebastian Henns Bücher wecken immer Neugierde“, so Zuschauerin Stefanie Grundmann. „Ein knallharter Krimi, wie ich es sonst gerne lese ist es nicht. Es ist eher sanft und man kann danach ruhig einschlafen, da er humorvoll ist“, fügt sie hinzu.

Tobias Rademann, ebenfalls Zuschauer, verfolgt die kulinarische Krimireihe schon länger und findet sie, wie er sagt, lustig aber zugleich auch informativ: „Man lernt immer etwas Neues bei Henns Romanen dazu.“

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