Geldautomatensprenger: Großer Schaden, keine Beute

Ohne auch nur einen Cent zu erbeuten, haben erfolglose Geldautomatensprenger am Donnerstagmorgen im münsterländischen Rhede 50 000 Euro Schaden angerichtet. Zwei unbekannte Täter hätten mit der Sprengung einen Brand ausgelöst, der später von der Feuerwehr gelöscht werden konnte, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Ein Zeuge beobachtete, wie die vermummten Täter in einer schwarzen Limousine flohen.

04.10.2018, 11:52 Uhr / Lesedauer: 1 min

Insgesamt gab es in NRW in den ersten drei Quartalen dieses Jahres 80 Sprengungen und damit mehr als im Vorjahreszeitraum (72). Laut Landeskriminalamt waren die Täter vielfach Niederländer mit marokkanischen Wurzeln. Fehlgeschlagene Sprengungen seien aber oft auch Taten von unerfahrenen Trittbrettfahrern.

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