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Gefahr auf den Gleisen

03.08.2018 / Lesedauer: 2 min
Gefahr auf den Gleisen

Im Unnaer Bahnhof fahren viele Züge hin und her. Es ist streng verboten, zu Fuß die Schienen zu überqueren. Wer das macht, begibt sich in Lebensgefahr. © Marcel Drawe

Am Bahnhof Unna ist ein Mann zu Fuß über die Gleise gelaufen. Das ist lebensgefährlich. Wer von einem Zug überrollt wird, kann schwer verletzt werden und sogar sterben. Deswegen ist es auch verboten, auf die Gleise zu gehen.

Als das mit dem Mann passierte, stand ein Polizist von der Bundespolizei am Bahnsteig. Er hat aber nichts gemacht. Er hat den Mann auf den Gleisen nicht gewarnt oder ihm zugerufen, dass er etwas sehr Gefährliches tut.

In so einem Fall darf ein Polizist selbst entscheiden, ob er etwas unternimmt oder nicht. Dieser Polizist entschied sich dagegen, weil er auch schon Feierabend hatte. Das findet Thomas Ressel nicht in Ordnung. Er war an dem Tag am Bahnhof und hat alles mitbekommen. Er findet, dass gerade ein Polizist etwas tun muss, wenn ein Mensch so etwas Dummes und Gefährliches macht.

Wir haben einen anderen Beamten der Bundespolizei nach dem Fall gefragt, und der ist der gleichen Meinung. Es wäre schon besser, wenn Polizisten sich in solchen Fällen kümmern, selbst wenn sie Feierabend haben und es nicht müssen. Polizisten sind ja immer auch Vorbilder, gerade für Kinder.