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GWG übernimmt EWG-Wohnprojekt an der Kleinen Märkischen Straße in Schwerte

Barrierefreie Wohnungen

Schon 2019 soll es losgehen: An der Kleinen Märkischen Straße in Schwerte sollen barrierefreie Wohnungen entstehen. Möglich macht das eine Kooperation der zweier Wohnungsgenossenschaften.

Schwerte

, 20.07.2018
GWG übernimmt EWG-Wohnprojekt an der Kleinen Märkischen Straße in Schwerte

So soll das Mehrgenerationenhaus an der Kleinen Märkischen Straße aussehen. © Visualisierung: Carima Berndsman

Das Mehrgenerationen-Wohnprojekt an der Kleinen Märkischen Straße kann endlich umgesetzt werden. Allerdings nicht mehr von der Eisenbahner Wohnungsgenossenschaft (EWG), die seit Jahren an dem Vorhaben gearbeitet hat.

Die Eisenbahner Wohnungsgenossenschaft (EWG) hat das 4700 Quadratmeter große Grundstück an der Kleinen Märkischen Straße an die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft (GWG) verkauft, die auch die Pläne übernimmt. „Wir versuchen, die gelungene Planung der EWG zu verwirklichen“, sagt GWG-Geschäftsführer Jürgen Tekhaus.

36 barrierefreie Wohnungen geplant

Die sehen 36 barrierefreie Wohnungen auf dem Eckgrundstück zur Märkischen Straße vor. Der große Vorteil sei, dass dafür bereits Baurecht bestehe. Deshalb wird ein Baubeginn für Mitte 2019 anvisiert. „Wir wollen dringend benötigten Mietwohnraum realisieren“, so Tekhaus. Öffentliche Förderung werde nicht in Anspruch genommen, da deren Beantragung zu Zeitverzögerungen führen würde.

„Wir sind froh, mit der GWG als Partner das Projekt zu realisieren“, sagt EWG-Geschäftsführer Marcus Droll, der seinen Fokus auf die Modernisierung der denkmalgeschützten Kreinbergsiedlung legen will. Dort laufen bis zum Jahre 2030 die Erbpachtverträge für rund 75.000 Quadratmeter aus, die vom Bundeseisenbahnvermögen übernommen werden sollen. „Das bindet Finanzreserven“, erläutert Droll.

Auch die Sanierung der Straße Am Quickspring kommt die EWG teuer zu stehen. Rund eine halbe Million Euro müsse man der Stadt an Anliegergebühren zahlen.

Beide Genossenschaften arbeiten zusammen

Für das Grundstück an der Kleinen Märkischen Straße habe es auch andere Interessenten gegeben, berichtet Droll: „Aber die wollten günstig bauen und teuer vermieten.“ Im Sinne der künftigen Mieter wurde deshalb die Zusammenarbeit der beiden Genossenschaften bevorzugt, die Tekhaus als „sehr offen und vertrauensvoll“ beschreibt.

Für die EWG-Mitglieder, denen in Schwerte-Ost wegen des Denkmalschutzes kein barrierefreies Wohnen angeboten werden kann, bringt der Grundstücksverkauf keine Nachteile. „Die Interessenten, die bei der EWG vorgemerkt sind, werden wir hier versorgen“, kündigt Tekhaus an. Geplant ist in dem Komplex, der eine Tiefgarage und einen Aufzug erhält, ein Mix aus 2,5- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen. Auch ein Fahrradraum im Erdgeschoss ist vorgesehen. Der 90 Quadratmeter große Gemeinschaftsraum mit Küche kann auch von den Mietern der benachbarten GWG-Häuser mitbenutzt werden.

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