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GSV-Frauen bleiben doch in der Bezirksliga

dzBasketball

Sportlich sind die Frauen des GSV Fröndenberg aus der Bezirksliga abgestiegen. Dennoch werden sie dort auch in der kommenden Saison antreten. Der Grund: Die Kreisliga fällt weg.

von Marcel Schürmann

Kreis Unna

, 01.08.2018 / Lesedauer: 3 min

Am 22. und 23. September geht’s nach der Sommerpause endlich wieder in die Halle. Dann steigen die heimischen Basketballer in den Spielbetrieb der neuen Saison 2018/19 ein, die einige Änderungen im Vergleich zum Vorjahr zu bieten hat.

Die beiden klassenhöchsten Teams aus dem Umkreis stellt nach wie vor der TV Germania Kaiserau. Dabei haben die Damen und die Herren in diesem Sommer die Ligazugehörigkeit „getauscht“: Die Damen gehen nach ihrem einjährigen Oberliga-Intermezzo verbunden mit dem direkten Abstieg wieder in der Landesliga (6) an den Start. Die Herren laufen nach ihrem Aufstieg als Zweitplatzierter der abgelaufenen Landesliga-Saison in diesem Jahr eine Klasse höher - in der Oberliga (3) - auf. Die Kamener profitierten von der in der Oberliga bereits gemeldeten zweiten Mannschaft des SVD 49 Dortmund; die Dritte des SVD durfte als Landesliga-Meister nicht aufsteigen, da vom Verband keine zwei Teams eines Vereins innerhalb einer Liga zugelassen werden.

„Wir freuen uns natürlich über den Aufstieg der Herren. Der kam ja relativ überraschend, nachdem wir im Jahr davor noch lange gegen den Abstieg gespielt haben“, erzählt TVG-Basketball-Abteilungsleiter Norbert Mühlmann, der mit den Herren den Klassenerhalt anstrebt.

Die Frauen - zuletzt trainiert von Mühlmann - bekommen indes für das Projekt Oberliga-Rückkehr einen neuen Mann an die Seite gestellt. Es übernimmt Lars Peter, der auch weiterhin Übungsleiter der zweiten Herren bleibt.

Auf Bezirksebene sind sogar sieben heimische Vertreter mit von der Partie. Die Damen des TV Unna spielen nach ihrem Aufstieg in dieser Saison erstmals überkreislich in der Bezirksliga (8). Dort werden sie zumindest für die nächsten Jahre auch bleiben, wenn es nicht noch höher hinausgehen sollte. Denn die Kreisliga-Ebene für Frauen ist für den Basketballkreis Unna/Dortmund/Soest wegen zu weniger Meldungen abgeschafft worden. Dennoch trifft der TVU in der Bezirksliga noch auf den Lokalrivalen vom GSV Fröndenberg. Der hatte sich eigentlich schon mit dem Abstieg in die Kreisliga abgefunden, darf wegen der Umstrukturierung aber auch weiterhin in der Bezirksliga antreten. „Wir sind erstmal glücklich, dass überhaupt noch Ligen zustande kommen. Für den Basketballkreis ist es allerdings sehr schade, dass unter anderem die Meldegebühren der Klubs verloren gehen. Hoffentlich wird das Feld der weiblichen Mannschaften nicht noch weiter ausgedünnt“, macht sich GSV-Basketball-Abteilungsleiter Klaus Helmer ernsthafte Sorgen um den Sport im Amateurbereich.

Zu den bereits bestehenden sechs Bezirksligen reihen sich zur neuen Saison immerhin drei weitere Staffeln ein. Der TVU und der GSV treffen in der neuen Bezirksliga (8) auf gleich sechs Dortmunder Vertreter. „Alles alte Bekannte. Die Mannschaften kennen wir ganz gut“, so Helmer. Darüber hinaus geht es noch gegen Union Lüdinghausen, GV Waltrop 2, UBC Münster 3 und den „Ausreißer“ TV Emsdetten, die für Unna als auch Fröndenberg allesamt unbekannte Gegner darstellen.

Derbys werden bei den Herren hingegen weiterhin en masse ausgetragen: In der Bezirksliga (10) treffen auch weiterhin die fünf heimischen Mannschaften des TV Unna, GSV Fröndenberg, BSC Kamen, TLV Rünthe und TVG Kaiserau 2 aufeinander. Weitere Gegner sind der TuS HammStars 3, BC Soest 2, Risse Baskets Soest, LippeBaskets Werne III, TuS Bad Sassendorf, und die Holzpfosten Schwerte.

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