Fußgängerzone ist auch im Stift und in der Karl-Wildschütz-Straße schraffiert

dzHintergrund

Fröndenberg

, 07.02.2019, 16:44 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Bebauungsplan Sanierungsgebiet Union ist seit dem Beschluss als Satzung 1984 bereits achtmal geändert worden. Keine der Änderungen betraf aber die Ausweisung des Marktplatzes als Fußgängerzonenbereich. Die farblich gekennzeichnete Fläche auf dem Bebauungsplan zeigt, dass die Fußgängerzone von der Einmündung Alleestraße im Norden bis zum Ende des Gebäudes, in dem „la Rucola“ eine Pizzeria betreibt, vorgesehen war. In Ost-West-Richtung ragt der für Fußgänger vorgesehene Bereich einige Meter in die Karl-Wildschütz-Straße hinein, auch der Bereich Im Stift hinter dem Markgrafen war komplett als Fußgängerzone vorgesehen.

Der Bebauungsplan zeigt noch die für einen Rathaus-Neubau vorgesehene Fläche. Es hätte ein Überbau über die Unionstraße auf Nähe des Bruay-Platzes bis zum Hang auf der anderen Straßenseite entstehen sollen. Der Verkehr wäre unter dem Rathaus durchgeflossen. „Das wäre ein toller Bau geworden“, sagt Norbert Muczka, der als städtischer Baurat die Pläne entwarf. Der Neubau war angedacht, weil für eine statt des heutigen Überwurfs zunächst angedachte Hochstraße das alte Rathaus hätte abgerissen werden müssen. Die jüngste, mittlerweile achte Änderung des Bebauungsplans machte im vergangenen Jahr übrigens den Weg frei für eine Bebauung des Geländes am jetzigen Aldi-Standort mit einem Flachbau.

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