Fußballtrainerin Grings traut sich die Männer-Bundesliga zu 

Fußballtrainerin Inka Grings strebt ein Engagement in der höchsten Spielklasse der Männer an. „Ganz nach oben, in die Männer-Bundesliga“, sagte die frühere Torjägerin im Interview der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagausgabe) auf die Frage nach ihren Ambitionen. „Das traue ich mir auch zu. Wenn ich die Ziele nicht hätte, wäre ich nicht im Leistungssport.“ Seit April trainiert die 40-jährige Düsseldorferin den SV Straelen am Niederrhein, mit dem sie in die fünftklassige Oberliga abgestiegen ist.

07.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Fußballtrainerin Grings traut sich die Männer-Bundesliga zu 

Inka Grings, Trainerin des SV Straelen lacht beim Aufwärmen ihres Teams. Foto: Bernd Thissen/Archiv

Grings hat „keinen fixen Plan“, der sie in die Bundesliga bringen soll: „Ich weiß, dass es ein sehr langer Weg ist - vielleicht erreiche ich dieses Ziel auch nie. Aber ich versuche, so zu arbeiten, dass vielleicht irgendwann mal kein Weg an mir vorbeigeht. Und dann muss man eben auch die richtigen Leute im richtigen Moment treffen die einem das zutrauen.“

Sie hob hervor, dass im Frauenfußball mehr „Leidenschaft und Identifikation“ herrsche als bei den Männern. Dort zähle nur „Geld, Geld, Geld, Liga und Erfolge, egal ob es Sinn macht oder nicht“.

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