Fußball: Funkel kritisiert wachsenden Berater-Einfluss

Fußball-Trainer Friedhelm Funkel hat den wachsenden Einfluss der Spielerberater auf Transfers und Profis scharf kritisiert. „Die wollen immer mehr Geld, immer mehr Optionen und Ausstiegsklauseln. Sie wollen weiter daran verdienen, wenn der Spieler verkauft wird, wenn der Vertrag verlängert wird. Das ist alles kompliziert geworden“, sagte der Coach des Bundesligisten Fortuna Düsseldorf der „Bild“-Zeitung (Dienstag).

07.08.2019, 06:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fußball: Funkel kritisiert wachsenden Berater-Einfluss

Düsseldorfs Cheftrainer Friedhelm Funkel pfeift. Foto: Tim Rehbein/Archivbild

Durch das Agieren der Berater würden sich Transfers heutzutage teils ewig hinziehen. Vor zehn Jahren sei das noch anders gewesen. Über das Geschäft der Spielerberater könne er nur noch den Kopf schütteln, weil Berater immer mehr Einfluss auf die Spieler nehmen würden: „Wie sich das alles entwickelt hat, mit Zahlen, Verdienstmöglichkeiten, wie Berater das Geschäft noch komplizierter machen.“

Auch das Verhalten einiger Spieler sieht Funkel kritisch. „Innerhalb einer Saison wechseln Spieler mittlerweile dreimal den Berater, weil sie glauben, dass sie durch den anderen vielleicht 10 000 oder 100 000 Euro mehr verdienen“, sagte Funkel. Auch deswegen würden sich die Transfers im Gegensatz zu den vergangenen Jahren unverhältnismäßig in die Länge ziehen.

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