Verfolgungsjagd über mehrere Autobahnen endet in der Mülltonne

Raser

Zwei Männer haben sich am Donnerstag mit der Polizei eine Verfolgungsjagd über mehrere Autobahnen geliefert. Für einen der beiden Flüchtigen endete sie ziemlich unappetitlich.

Duisburg

21.02.2020, 16:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach einer halben Stunde beendete ein Poller die Verfolgungsjagd

Nach einer halben Stunde beendete ein Poller die Verfolgungsjagd © ANC-NEWS

Eine gemeinsame Streife von Bundespolizei und niederländischer Polizei wollte einen grauen Peugeot zweier Männer am Donnerstagabend (20.2.) auf der A3 bei Hünxe kontrollieren. Der Fahrer habe aber nicht auf Anhaltezeichen reagiert, berichtete eine Sprecherin der Bundespolizei.

Über die Autobahnen 3, 516, 42 und 59 raste der Wagen mit deutschem Kennzeichen davon. Die Polizisten alarmierten weitere Streifenwagen. Nach knapp einer halben Stunde endete die Flucht abrupt in Duisburg-Marxloh.

Bürgerhinweis entscheidend

Der Wagen fuhr auf einen als Durchfahrsperre auf einer Straße liegenden Stein, einen großen Stein, "einen Poller, wie man hier am Niederrhein sagt", berichtet die Sprecherin der Polizei Kleve. Dieser habe seinen Zweck in dem Sinne erfüllt, da die beiden Männer ihre Flucht zu Fuß fortsetzen mussten.

Ein Bürgerhinweis machte die Polizisten darauf aufmerksam, dass sich einer der beiden flüchtigen Raser in einem Müllcontainer versteckt habe. Aufgrund dem schnellen Hinweis konnten die Polizeibeamten den Müllcontainer auffindig machen, in dem sich der 30-Jährige versteckt hielt. Sein Mitfahrer ist weiterhin flüchtig.

dpa/jojo

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