Für bessere Luft: Städte setzen auf schlauere Ampeln

Im Kampf für weniger Stop and Go auf den Straßen setzen die Städte Hagen und Wuppertal auf schlauere Ampeln. Beide Städte bauen auf einigen Routen derzeit digitale Systeme aus, die den Verkehr in Echtzeit erfassen, um Ampelphasen besser zu steuern. Durch flüssiger fließenden Verkehr und weniger Start-Stopp-Vorgänge erhoffen sich die Verkehrsplaner eine geringere Luftverschmutzung.

19.08.2019, 16:03 Uhr / Lesedauer: 1 min

So will die Stadt Wuppertal insgesamt vier Millionen Euro in intelligente Verkehrssteuerungssysteme investieren, etwa die Hälfte der Kosten wird von Fördermitteln des Bundes gedeckt, wie die Stadt am Montag mitteilte. Hagen bereite derzeit die Installation von Detektoren vor, die das Verkehrsaufkommen auf dem Innenstadtring über Bluetooth-Signale messen, sagte eine Sprecherin. Erfasst werden dann künftig verschlüsselte Signale von vorbeifahrenden Bluetooth-Geräten - etwa Smartphones oder im Auto verbauter Technik. Auch dieses Projekt wird vom Bundesverkehrsministerium gefördert.

In Wuppertal kommen solche Bluetooth-Detektoren bereits zum Einsatz, hier soll zusätzliche Technik die Erfassungsmöglichkeiten erweitern und noch präziser machen. In Zukunft sollen so auch Informationen über den Straßenzustand und über Staus ausgetauscht werden können. Wuppertals geplante Maßnahmen sehen unter anderem zudem eine App vor, die freie Parkplätze anzeigt.

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