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Für Julia Ritter reicht es jeweils bis ins DM-Finale

dzLeichtathletik

Der nächste Teilerfolg für Julia Ritter: Bei den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg erreichte die talentierte 20-Jährige jeweils das Finale im Kugelstoßen und im Diskuswerfen.

Oberaden

, 22.07.2018 / Lesedauer: 3 min

Aus einem Start im August bei der Europameisterschaft in Berlin wird leider nichts. Julia Ritter, 20-jähriges Leichtathletik-Talent aus Oberaden, hat ihre Leistungen in Diskus und Kugel bei den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg leider noch nicht so stark verbessern können, dass es zum EM-Ticket reicht. Dafür aber schaffte die Athletin des TV Wattenscheid am Wochenende in beiden Disziplinen jeweils die Teilnahme am Finale der Besten, was zweifelsohne als Erfolg angesehen werden kann.

5.000 Fans in der City

Die 20-Jährige hat sich am Wochenende bei der Deutschen Meisterschaft in Nürnberg bestens verkauft. Die Oberadenerin hatte bereits am Freitag bei der Auftaktveranstaltung auf dem Nürnberger Hauptmarkt vor rund 5.000 Zuschauern einen tollen Start im Kugelstoßen erwischt. Mit ihrer Saisonbestleistung von 17 Metern - nur im Trainingslager in den USA war sie schon einmal besser - erreichte sie den sechsten Platz. „Das sind 70 Zentimeter mehr als bisher in dieser Saison“, jubelte Vater Reiner auf der Tribüne im Kreise seine Familie. Ganz klar: Auf dem Weg in die internationale Spitze ist das ein großer Schritt für die noch junge Athletin. Deutsche Meisterin wurde Christina Schwanitz (20,06 Meter); das weitere EM-Ticket für Berlin ging an Sara Gambetta vom SV Halle (17,79m).

Gestern im Diskuswerfen im Max-Morlock-Stadion wollte es dann leider nicht so gut laufen: Im ersten Versuch legte Julia Ritter, die endlich einmal die 60 Meter knacken wollte, „lediglich“ 55,50 Meter hin. Die beiden nächsten Versuche brachten leider keine Ruhe rein, denn beide waren ungültig. So musste die Oberadenerin dann schon alles in den letzten Wurf setzen und Risiko gehe, was wiederum in einem Fehlversuch endete. 55,50 Meter reichten aber für die Teilnahme am Finale. Hier aber legte Julia Ritter zwei weitere ungültige Versuchen hin beziehungsweise machte sie ungültig. So sprang am Ende immer noch ein achtbarer siebter Rang auf nationaler Ebene heraus.

Finale war jeweils das Ziel

Für Vater Reiner Ritter ist das ein weiterer Schritt in die richtige Richtung: „Julia hat sowohl mit der Kugel als auch mit dem Diskus die Teilnahme an der Endrunde angepeilt. Das ist ihr hervorragend gelungen. Vor allem am Freitagabend erhielt sie von allen Seiten viel Lob. Das Ticket für die Europameisterschaft wäre schon toll gewesen, aber dafür hätte alles ganz rund laufen müssen.“

Am kommenden Wochenende tritt Julia Ritter in beiden Disziplinen bei einem Sportfest in Luxemburg an.tt

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