Frist verschoben: SG Wattenscheid im Gespräch mit Geldgebern

Der Fußball-Traditionsverein SG Wattenscheid 09 kämpft weiter gegen die drohende Schließung an. Wie der frühere Bundesligist am Montag mitteilte, wurde eine Ende vergangener Woche gesetzte Frist verschoben, weil sich die eingesetzte Insolvenzverwalterin Anja Commandeur noch in Gesprächen mit potenziellen Geldgebern befindet. Bis „Mitte der Woche“ werde es eine „Pressemitteilung geben, in der die Sachlage dargestellt wird“, teilte Commandeur auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Den Angaben zufolge werden kurzfristig mindestens 135 000 Euro benötigt, um den Spielbetrieb zumindest bis zur Winterpause aufrechterhalten zu können.

21.10.2019, 14:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Frist verschoben: SG Wattenscheid im Gespräch mit Geldgebern

Die Geschäftsstelle des SG Wattenscheid. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

Über das Vermögen des West-Regionalligisten wurde am 1. Oktober ein Insolvenzverfahren eröffnet. Sollten die Gespräche mit den Geldgebern scheitern, muss die Insolvenzverwalterin „wegen fehlender Liquidität die Massenunzulänglichkeit anzeigen“.

Die SG Wattenscheid kämpft seit Jahren um das finanzielle Überleben. Erst in diesem Sommer war ein Insolvenzverfahren abgewendet worden. Danach war dann aber Aufsichtsratschef und Haupt-Geldgeber Oguzhan Can zurückgetreten.

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