„Fridays for Future“ beginnt Fünf-Tage-Nonstop-Demo

„Fridays for Future“-Demos hat es schon viele gegeben. Kölner Schülerinnen und Schüler planen nun aber eine Nonstop-Demo - rund um die Uhr. Immerhin: Am Freitag geht's dann ab in die Ferien.

08.07.2019 / Lesedauer: 2 min
„Fridays for Future“ beginnt Fünf-Tage-Nonstop-Demo

Schüler beteiligen sich an der "Fridays for Future". Foto: Henning Kaiser/Archivbild

Die „Fridays for Future“-Bewegung will in dieser Woche fünf Tage am Stück in Köln demonstrieren. Die Teilnehmer wollen ab heute fünf Tage und um die Uhr auf dem Alten Markt in der Altstadt präsent sein und für den Klimaschutz eintreten. Das Ganze ende am Freitag - dem letzten Tag vor den Sommerferien - mit einer Abschlusskundgebung, sagte eine Sprecherin. Danach verabschiede man sich in die Sommerpause.

Die Organisatoren erwarten nach Angaben einer Sprecherin, dass an allen Tagen jeweils 30 bis 50 Teilnehmer anwesend sind. Es solle in verschiedenen Schichten demonstriert werden. In der letzten Woche vor den Sommerferien finde in den Schulen ohnehin meist nicht mehr viel Unterricht statt, so dass die Zeit besser für einen guten Zweck genutzt werden könne, sagte die Sprecherin.

Seit Monaten demonstrieren weltweit vor allem Schüler und Studenten freitags, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Die Bewegung geht auf eine Protestaktion der 16-jährigen schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg zurück.

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