Fridays-for-Future-Kongress: Thema „Wohin geht's?“

Was kann die Friday-for-Future-Bewegung von anderen sozialen Bewegungen lernen? Wie könnte eine CO2-Steuer aussehen? Und wie sollte die Wirtschaft künftig aussehen? Der Sommerkongress der Klimaaktivisten nimmt am Samstag die Zukunft in den Blick.

05.08.2019, 14:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fridays-for-Future-Kongress: Thema „Wohin geht's?“

Demonstranten einer Fridays for Future-Aktion halten in der Innenstadt Plakate in die Höhe ("Spoiler: Winter is not coming"). Foto: Marius Becker

Beim Sommerkongress der Fridays-for-Future-Bewegung in Dortmund steht heute unter dem Tagesmotto „Wohin geht's?“ die Zukunft im Mittelpunkt. Bei einer Podiumsdiskussion geht es etwa um die Ausgestaltung einer CO2-Steuer. Dazu diskutieren der Präsident des Wirtschaftsforschungsinstituts RWI und Vorsitzende der sogenannten Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, sowie der Verdi-Bundesfachbereichsleiter für Medien, Kunst und Industrie, Christoph Schmitz. Um die Wirtschaft der Zukunft geht es bei einer anderen Diskussion unter der Überschrift „Postwachstum vs. Green Growth“. Workshops werden angeboten etwa zu den Themen Mikroplastik in Gewässern, Nutztierhaltung, Klimawandel und Ernährung sowie Steinkohle aus Russland und Kolumbien.

Zu dem fünftägigen Kongress der Klimabewegung sind nach Angaben der Veranstalter mehr als 1500 Schüler und Studenten aus ganz Deutschland nach Dortmund gekommen. Seit Mittwoch tauschen sie sich aus, diskutieren und knüpfen neue Kontakte. Insgesamt stehen 200 Workshops, Podiumsgespräche und Arbeitsgruppen auf dem Programm. Der Kongress endet am Sonntag.

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