„Fridays For Future“ in Aachen: Bis zu 20 000 Teilnehmer

Die Protestbewegung „Fridays For Future“ will mit einer großen Kundgebung im Dreiländereck Deutschland, Belgien und Niederlande darauf aufmerksam machen, dass Klimaschutz eine globale Aufgabe ist. Bis zu 20 000 Teilnehmer aus 16 Nationen werden nach Angaben der Bewegung heute in Aachen für mehr Anstrengungen im Klimaschutz auf die Straße gehen. Nach einem Sternenmarsch soll es eine zentrale Kundgebung vor dem Fußballstadion Aachener Tivoli geben.

21.06.2019 / Lesedauer: 2 min
„Fridays For Future“ in Aachen: Bis zu 20 000 Teilnehmer

Schülerinnen und Schüler demonstrieren mit Protestplakaten beim Fridays for Future - Klimastreik. Foto: Kay Nietfeld/Archivbild

Demonstration und Kundgebung finden unter dem Motto „Climate Justice without borders - United for a Future“ (Klimagerechtigkeit ohne Grenzen - geeint für eine Zukunft) statt. Außerdem weist das Netzwerk auf das angrenzende Rheinische Braunkohlerevier als große europäische CO2-Quelle hin.

Zeitgleich bereiten rund 3000 Experten bei der UN-Klimakonferenz in Bonn den nächsten Weltklimagipfel im Dezember in Santiago de Chile vor. Dort soll sich etwas bewegen, denn die Zusagen aller Länder weltweit reichen nicht, um das Ziel des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Danach soll die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad begrenzt werden.

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