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Kein Rücktritt vom Rücktritt. Frank Griesdorn ließ sich nach dem 5:8 von den KSV-Verantwortlichen nicht mehr umstimmen. Jetzt coachen zwei alte Bekannte das Team, das so kurios verlor.

Königsborn

, 09.04.2019 / Lesedauer: 2 min

Das war in der Tat ein jämmerliches Schauspiel, was der A-Kreisligist Königsborner SV am Wochenende im Match bei GS Cappenberg aufführte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit lag der KSV noch mit 5:1 vorne, als das Spiel eine überraschende Wende nahm und Königsborn völlig unverständlich noch mit 5:8 verlor - nicht nur das Spiel, sondern nun auch endgültig den Trainer.

Wie sich bereits am Sonntag nach Abpfiff angedeutet hatte, trat KSV-Urgestein Frank „Bronco“ Griesdorn von seinem Trainerposten zurück. Kommentieren wollte er das bereits am Sonntag nicht mehr. Die Fakten des Spiels sprechen allerdings für sich. Neben Griesdorn hat auch Co-Trainer Salvatore Cafaro die Konsequenzen gezogen. „Beide ziehen damit die Konsequenzen nach einem denkwürdigen Spiel am vergangenen Wochenende und einer insgesamt durchwachsenen Saison. Der Königsborner SV bedankt sich bei Frank Griesdorn und Salvatore Cafaro für ihren Einsatz an der Seitenlinie und wünscht beiden nur das Beste für ihre Zukunft“, heißt es in einer Pressemitteilung des Königsborner SV.

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Bis zum Saisonende wird die erste Mannschaft nun wieder von Routinier Tobias Retzlaff und Sven Runge betreut. Beide trainierten den KSV schon in der Vorsaison und kennen daher den Großteil der Spieler recht gut.

Das Ziel bleibt unverändert der Klassenerhalt in der Kreisliga A (2), mit derzeit sieben Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Am kommenden Sonntag geht´s dann auch gleich gegen den Tabellenzweiten TSC Kamen.

Das Duo Griesdorn/Cafaro sollte ursprünglich erst am Saisonende durch den dann neuen Trainer Andreas Feiler abgelöst werden. Vor allem die jüngste Leistung der Mannschaft hat allerdings diesen Plan umgeworfen. Daran änderte auch eine letzte Aussprache der Trainer mit Abteilungsleiter Gottfried Böcker nichts mehr.

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