Fraktion BergAUF fragt nach Sicherungsmaßnahmen und Informationspolitik

Fragen an die Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung muss sich jetzt auch den Fragen aus dem politischen Raum stellen. Die Fraktion BergAUF hat einen Fragenkatalog zu den geräumten Häusern formuliert.

Bergkamen

, 03.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Die Stadt muss nicht nur die Fragen der Wohnungseigentümer beantworten, sondern auch Fragen aus dem politischen Raum. Die Fraktion BergAUF hat zwölf Fragen an die Stadtverwaltung gerichtet. Dabei habe sie sich auch rechtlich beraten lassen, sagte Fraktionsgeschäftsführer Werner Engelhardt.

Bei den Fragen geht es unter anderem darum, inwiefern der Eigentümer der Turmarkaden seinen Verpflichtungen nachgekommen ist, das leerstehende Objekt gegen ein Eindringen von Unbefugten zu sichern.

Außerdem will die Fraktion wissen, inwiefern die Betroffenen im Detail über die Brandschutzmängel informiert wurden, ob sich seit dem Brand von 2013 in den Gebäuden etwas geändert hat und wie die Betroffenen in Zukunft von der Stadtverwaltung informiert werden.

Bürgermeister Roland Schäfer sicherte zu, alle Fragen gewissenhaft zu beantworten. Versäumnisse der Stadtverwaltung kann er bei der Frage der Information der Betroffenen allerdings nicht sehen, wie er mitteilte. Die Stadtverwaltung habe den Hausverwalter als Interessenvertreter der betroffenen Wohnungseigentümer bereits vorab von der bevorstehenden Räumung aufgrund der Brandschutzmängel informiert, sagte er.

Schäfer bekräftigte, dass die Stadt die Räumung nicht leichtfertig angeordnet habe. Die Bauordnung habe in Zusammenarbeit mit der Brandschutzstelle des Kreises Unna so gravierende Brandschutzmängel festgestellt, dass sie von Lebensgefahr für die Hausbewohner ausgeht.

Engelhardt betonte, dass es seiner Fraktion darum geht, offene Fragen zu klären.

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