Fortuna auch Borussen-Schreck - Gladbach feiert Heimrekord

Jetzt wissen auch die Dortmunder, wie es ist, von Fortuna Düsseldorf geärgert zu werden. Vor dem Top-Duell gegen Gladbach setzt es beim Aufsteiger die erste Niederlage. Die andere Borussia schafft einen Rekord. Die Bayern bereiten sich auf ihr Spitzenspiel vor.

19.12.2018, 06:03 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die erste Dortmunder Saison-Niederlage nährt die Hoffnung des FC Bayern auf eine erfolgreiche Aufholjagd im Titelrennen der Fußball-Bundesliga.

Der Rekordmeister aus München kann ab 20.30 Uhr mit einem Heimsieg gegen RB Leipzig den Rückstand auf den Herbstmeister BVB auf sechs Punkte reduzieren. Bayern-Trainer Niko Kovac forderte, sein Team müsse „zeigen, dass wir auf dem Weg nach oben sind“.

SPITZENSPIEL: Kann Bayern München den Aufwärtstrend fortsetzen? Nach zuletzt drei Siegen in der Liga steht der Meister vor einer echten Prüfung und empfängt RB Leipzig zum Top-Duell des Spieltags. Die auf Platz vier liegenden Leipziger haben noch nie in München gewonnen, könnten aber mit einem Sieg sogar an den Münchnern vorbei auf Rang drei ziehen.

ERWISCHT: Dodi Lukebakio ist in München nach seinem Dreierpack gegen die Bayern noch in unguter Erinnerung. Jetzt kennen sie den Fortuna-Stürmer auch in Dortmund. Der Belgier leitete mit seinem Tor das 1:2 der Borussia beim Aufsteiger ein. Die erste Saisonniederlage des BVB macht das Meisterschaftsrennen ausgerechnet vor dem Top-Duell der Dortmunder gegen Verfolger Gladbach am Freitag wieder spannender. Dortmunds Kapitän Marco Reus sah die Premierenpleite am 16. Spieltag recht nüchtern: „Uns hat die Gier gefehlt. Wir haben zu wenig investiert.“

HEIMREKORD: Das schaffte Borussia Mönchengladbach weder unter Hennes Weisweiler noch unter Udo Lattek. Mit dem 2:0 gegen Nürnberg schaffte der fünffache deutscher Meister eine makellose Heimbilanz in der Hinrunde. Acht Sieg in acht Spielen sind Club-Rekord. Entsprechend zufrieden blickte Trainer Dieter Hecking drein. Zumal er selbst auch noch eine persönliche Marke feiern konnte. 400 Mal saß er nun der Bundesliga als Coach auf der Bank. Glücklich und auch ein bisschen stolz mache ihn diese Zahl, gestand Hecking.

TRAUER: Nur drei Tage nach dem Tod seines Vaters beim Bundesliga-Spiel gegen Hertha BSC stand VfB-Kapitän Christian Gentner in Wolfsburg wieder für Stuttgart auf dem Platz. Die 0:2-Niederlage war da für viele von untergeordneter Relevanz. Torwart Ron-Robert Zieler berichtete von der schwierigen Lage seines Teamkollegen. Trainer Markus Weinzierl beschrieb die Entscheidung zu spielen als „brutal“. In der Kabine habe Gentner sehr emotionale Worte an die Mannschaft gerichtet.

KEIN SPITZENSPIEL: Vor der Saison galten Vize-Meister Schalke 04 und Bayer Leverkusen erneut als Europapokal-Kanidaten. Am vorletzten Spieltag der Hinrunde laufen beide Clubs den Erwartungen hinterher und liegen in der unteren Hälfte der Tabelle - Schalke sogar nur knapp über den Abstiegsrängen.

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