Fortuna-Chef Röttgermann wehrt sich gegen Vorwürfe

Fortuna Düsseldorfs Vorstandschef Thomas Röttgermann hat sich erstmals selbst gegen den in Medienberichten erhobenen Vorwurf der „Vetternwirtschaft“ verteidigt. „Es wird durch Instrumentalisierung ein Bild gezeichnet, das so nicht stimmt“, sagte der 58-Jährige der „Rheinischen Post“ (Montag).

15.09.2019, 21:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fortuna-Chef Röttgermann wehrt sich gegen Vorwürfe

Thomas Röttgermann. Foto: Federico Gambarini/Archivbild

„Da ist jemand an Informationen gekommen und hat offensichtlich gedacht: Das reicht, um die oder die handelnde Person nachhaltig zu beschädigen. Ich habe den Verdacht, daraufhin wurde es zu einer journalistischen Auftragsarbeit“, meinte Röttgermann weiter zu Berichten im „Spiegel“ und im „Handelsblatt“.

Beiden Redaktionen waren offenbar aus dem Club interne Informationen, Mails und Unterlagen zugespielt worden. Röttgermann war unter anderem „Günstlingswirtschaft“ vorgeworfen worden, weil er einen früheren Arbeitskollegen, Freund und Geschäftsführer als Direktor zur Fortuna holte und sich dafür von einem Mitarbeiter getrennt hatte. Dieser galt als Vertrauter seines Vorgängers als Vorstandschef, Robert Schäfer.

Weitere Meldungen
Meistgelesen