Flüsse schwellen durch Dauerregen an: Ab Dienstag trockener

Große Regenmengen der vergangenen Tage haben vereinzelt zu Überschwemmungen geführt und auch die Pegelstände der Flüsse in Nordrhein-Westfalen steigen lassen. Die Rur trat am Sonntag zwischen Wassenberg und Heinsberg über die Ufer. Straßen und Wege, Wiesen und Felder verschwanden in den Fluten. Auch der Rhein und seine Nebenflüsse schwollen nach Angaben zuständigen Behörden an. Vielfach lagen die Messwerte den Daten zufolge deutlich über dem Mittelwert. In der Tendenz sollten die Stände aber bis Montag wieder fallen.

17.03.2019, 12:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Flüsse schwellen durch Dauerregen an: Ab Dienstag trockener

Feldwege zwischen den Ortschaften Wassenberg und Heinsberg in Nordrhein-Westfalen enden wegen Dauerregens im Wasser. Foto: Uwe Heldens

In den vergangenen Tagen hatte der Dauerregen bereits Keller volllaufen lassen und Straßen geflutet. In Alsdorf bei Aachen blieb die Bundesstraße 57 länger gesperrt, weil in einem Tierpark mehrere Fischteiche übergelaufen waren. Das Wasser lief durch ein Gefälle ab und sammelte sich in einer Unterführung. Einsatzkräfte pumpen die Wassermassen ab.

In Solingen ließ die Feuerwehr am Samstag wegen drohender Überschwemmung einen Parkplatz nahe der Wupper räumen. Später wurde das Areal wieder freigegeben.

Der Deutsche Wetterdienst kündigte bis einschließlich Montag noch teils heftige Schauer an, in höheren Lagen auch Schnee. Dann würden die Niederschläge aber abklingen. Ab Dienstag und bis zum Wochenende werde es im ganzen Land trockener, sagte Meteorologin Maria Hafenrichter auf Anfrage. Ab Mittwoch könne sich dann auch mal die Sonne zeigen. Donnerstag und Freitag seien 18 Grad möglich.

Nach zweieinhalb Wochen hat der März den Wetterinformationen zufolge bereits die Regenmengen erreicht, die sonst im ganzen Monat üblich sind. In der vergangenen Woche fielen demnach in Bergischen Land 90 Liter pro Quadratmeter. In Düsseldorf waren es rund 50 Liter, in Münster rund 60 Liter. Insgesamt seien die Mengen aber für die Jahreszeit nicht ungewöhnlich hoch, hieß es weiter.

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