Flüchtlingsretter fordern Aufnahme von 150 Menschen

28.03.2019 / Lesedauer: 2 min

Der Kapitän des zivilen Seenotrettungsschiffs „Lifeline“, Claus-Peter Reisch, hat bei einem Treffen mit Bundesinnenminister Horst Seehofer für die Aufnahme von 150 Flüchtlingen aus Libyen geworben. Seehofer habe eine Prüfung zugesagt und wolle mit Ministern anderer Ressorts darüber sprechen, sagte Reisch. Der CSU-Politiker habe sich die Lage vor der libyschen Küste und im Land schildern lassen und intensiv zugehört. Die EU hatte zuvor entschieden, ihren Marineeinsatz vor der libyschen Küste zu stoppen und damit auch keine Migranten mehr aus Seenot zu retten.

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