Flensburg beendet perfekte Hinrunde mit dem 17. Sieg

Meister Flensburg gelingt in der Handball-Bundesliga die perfekte Hinserie. Die Fans träumen schon vom nächsten Titel-Coup. Trainer Machulla ist voll des Lobes.

16.12.2018 / Lesedauer: 2 min
Flensburg beendet perfekte Hinrunde mit dem 17. Sieg

Die Flensburger feierten ihren 17. Sieg im 17. Spiel. Foto: Axel Heimken

Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt hat als drittes Team in der 52-jährigen Bundesliga-Geschichte eine makellose Hinrunde hingelegt.

Mit dem 25:23 (9:11) gegen Aufsteiger Bergischer HC feierten die SG-Handballer den 17. Sieg im 17. Spiel und beendeten die Hinserie mit 34:0 Punkten. Dieses Kunststück war zuvor nur dem TBV Lemgo in der Saison 2002/03 und dem THW Kiel in der Spielzeit 2011/12 gelungen.

„Natürlich freuen wir uns und wir sollten das auch genießen. Wir haben etwas Überragendes geleistet. Deshalb ist es auch okay, wenn man stolz ist“, lobte SG-Trainer Maik Machulla. „Aber wir wissen auch, was noch auf uns zukommt, deswegen können wir das einordnen. Es ist noch ein langer Weg.“

Im Titelrennen können derzeit nur Rekord-Champion Kiel (30:4) und Pokalsieger Rhein-Neckar Löwen (29:5), der am Samstag 29:23 gegen die TSV Hannover-Burgdorf gewann, halbwegs den Anschluss an die Flensburger halten. Beide Verfolger treffen am 27. Dezember aufeinander. „Da können wir entspannt auf dem Sofa sitzen und das verfolgen“, sagte Machulla.

Bester Werfer der Norddeutschen, die jetzt saisonübergreifend 25 Bundesliga-Spiele in Serie gewonnen haben, war Magnus Röd mit fünf Treffern. Dabei fand Flensburg schwer ins Spiel und kam erst in der achten Minute durch einen von Magnus Jöndal verwandelten Siebenmeter zum ersten Treffer. Zuvor waren Holger Glandorf, Hampus Wanne, Lasse Svan und Johannes Golla mit ihren Würfen an BHC-Torhüter Christopher Rudeck gescheitert. Der in Flensburg ausgebildete Keeper sorgte dafür, dass die Gäste bis auf 7:2 (19.) enteilten. Am Ende hatte er zwölf Paraden auf seinem Konto.

Der ersatzgeschwächte BHC, der unter anderem ohne seinen Toptorschützen Arnor Gunnarsson antreten musste, spielte extrem lange Angriffe. Auch als die SG beim 15:14 (40.) durch Jim Gottfridsson erstmals in Führung ging, blieben die Gäste ruhig. Erst beim 22:19 (51.) waren die Flensburger dann auf der Siegerstraße.

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