Firma des Tonie-Hörspielwürfels verkauft Firmenanteile

Die Hersteller der Kinder-Hörspielwürfel Tonie haben Anteile ihres Unternehmens an weitere Investoren verkauft. Damit solle die Internationalisierung ausgebaut werden, teilte die aus Düsseldorf stammende Boxine GmbH mit. Als Gesellschafter habe sich das Start-up unter anderem die Münchner Industrieholding Armira mit ins Boot geholt. Die Holding beteiligt sich nach eigenen Angaben bei mittelständischen Unternehmen.

06.09.2019, 14:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Einem Bericht des Portals „deutsche-startups.de“ nach, hatte Armira 300 Millionen Euro für die Anteile investiert. Zu der Transaktion äußerten sich Holding sowie Boxine auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht. Zuvor hatte der Westdeutsche Rundfunk (WDR) berichtet.

„Wir verfolgen das Ziel, dass jedes Kind auf der Welt hörspielen kann. Nun sind wir besser denn je aufgestellt, das zu erreichen“, kommentierten die Boxine-Gründer Patric Faßbender und Marcus Stahl den Verkauf in der Mitteilung. Das Unternehmen habe im vergangenen Herbst auf dem britischen Markt Fuß gefasst. Weitere europäische Märkte und die USA seien darüber hinaus für Boxine interessant.

Die Toniebox ist ein kleiner Hörspielwürfel für Kinder. Die Kleinen können so genannte Hörfiguren auf die Box stecken, mittels derer dann ein Hörspiel abgespielt wird. Nach Angaben des Unternehmens gibt es etwa 160 Figuren. Die Firma beschäftigt über 140 Mitarbeiter, wurde 2013 gegründet und sitzt unter anderem in Düsseldorf. Im vergangenen Jahr machte das Unternehmen nach eigener Aussage 60 Millionen Euro Umsatz. Etwa eine Millionen Boxen und neun Millionen Figuren sollen nach aktuellen Zahlen der Firma bislang verkauft worden sein.

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