Finanzierung gesichert: Ruhrtal-Radweg erhält in Schwerte fünf Rastplätze

Tourismus

Wie kommen Touristen nach Schwerte? Häufig mit dem Rad - liegt die Stadt doch nicht nur am, sondern genau in der Mitte des Ruhrtal-Radwegs. Für den gibt es weitere Pläne.

04.12.2018 / Lesedauer: 2 min
Finanzierung gesichert: Ruhrtal-Radweg erhält in Schwerte fünf Rastplätze

Der Ruhrtalradweg führt durch mehrere Schwerter Stadtteile. © Foto: Bernd Paulitschke

23 Kommunen, fünf Kreise und drei Verbände beteiligen sich als Kooperationspartner am Ruhrtalradweg. Auf einer Konferenz in Holzwickede zeigte sich, dass alle auch nach zwölf Jahren vom Flussradweg überzeugt sind. Die Finanzierung wurde zum dritten Mal in Folge für weitere fünf Jahre sichergestellt.

„Die Route ist ein großer Gewinn für unsere Stadt und bringt auch zahlreiche Gäste nach Schwerte“, kommentiert Bürgermeister Dimitrios Axourgos. Deswegen haben Ausbau und Verbesserungen der Strecke im Rathaus weiterhin Priorität. So werden etwa auch Rastplätze entlang der Schwerter Strecke geplant.

Bürgermeister Axourgos: „Wir in Schwerte profitieren besonders“

Seit 2006 belebt der 240 Kilometer lange Radweg zwischen Winterberg und Duisburg den Tourismus im Ruhrtal. Partnerbetriebe am Wegesrand vermelden ordentliche Umsatzsteigerungen, im Einzelfall von über 40 Prozent. Der Ruhrtalradweg ist damit eines der ganz wichtigen Zugpferde für den Radtourismus in Nordrhein-Westfalen und nach wie vor einer der beliebtesten Radfernwege Deutschlands.

„Wir in Schwerte profitieren besonders davon, weil wir genau auf der Hälfte der Wegstrecke liegen“, so Axourgos. Zu Beginn der kommenden Saison wird der Ruhrtalradweg komplett mit dem neuen Knotenpunktsystem ausgestattet sein. Die noch fehlenden Abschnitte im südlichen Ruhrgebiet werden derzeit durch den Regionalverband Ruhr (RVR) fertiggestellt.

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Reizvolle Landschaft und Industriekultur

Im Sauerland wie im Ruhrgebiet zeigt man sich zufrieden mit der Entwicklung der vergangenen Jahre: „Der Radweg schafft es auf einzigartige Art und Weise, das landschaftlich reizvolle Sauerland mit dem industriekulturellen Angebot in der Metropole Ruhr zu verbinden. Davon haben sich Millionen Radfahrer in den vergangenen Jahren überzeugt – und es werden immer mehr“, schwärmt Thomas Weber, Geschäftsführer des Sauerland Tourismus.

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