Filmgeld als Falschgeld im Umlauf: So erkennen Sie die „Movie-Money-Scheine“

Falsche Scheine

Immer mehr Falschgeld taucht derzeit in NRW auf. Das Ungewöhnliche: Die falschen 5-, 10- und 20 Euro-Scheine sind auf den ersten Blick den echten sehr ähnlich - aber trotzdem sofort zu erkennen.

NRW

, 29.11.2019, 08:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Filmgeld als Falschgeld im Umlauf: So erkennen Sie die „Movie-Money-Scheine“

Auf den ersten Blick sind die Scheine echten Geldscheinen zum Verwechseln ähnlich. Aber schon der zweite Blick erkennt die Fälschung. © dpa

In immer mehr Städten in NRW taucht Falschgeld auf. Dabei handelt es sich um Scheine mit dem Aufdruck „Prop copy“ oder „Movie Money“ - sogenanntes Filmgeld. Seit Anfang der Woche wurden der Polizei bereits Fälle von Falschgeld aus den Kreisen Höxter und Recklinghausen, dem Ennepe-Ruhr-Kreis, Wuppertal, Essen und Mülheim gemeldet, berichtet dpa.

Rötliche Aufschrift manchmal verdeckt

Das sogenannte Theater-Requisiten-Geld kommt bei Bühnen- oder Filmproduktionen zum Einsatz. In Duisburg wurde die rötliche Aufschrift „Prop Copy“ teilweise mit weißen Aufklebern verdeckt.

Der Duisburger Polizei wurden schon fünf Fälle gemeldet. So habe beispielsweise ein Jugendlicher an einem Kiosk mit einem solchen Schein Zigaretten gekauft, berichtete die Behörde. Anschließend sei er geflüchtet.

So erkennt man das Filmgeld:

Das Filmgeld sieht echtem Geld zwar täuschend ähnlich, wer ein bisschen aufpasst, kann es aber leicht erkennen.

  • Die falschen 5-,10- und 20-Euro-Scheine haben keine üblichen Sicherheitsmerkmale, z.B. kein Wasserzeichen
  • Das Papier fühlt sich anders an, als gewohnt
  • Alle Scheine haben die gleiche Seriennummer

  • Das Geld trägt den Aufdruck: „Prop Copy“ oder „Movie-Money“, teilweise werden diese Aufdrucke unkenntlich gemacht oder überklebt

Nicht nur in Nordrhein-Westfalen treibt das Filmgeld Blüten: Auch in anderen Bundesländern und auch in anderen europäischen Ländern sind seit Mitte des Jahres Fälle bekannt.

Mehrere Fälle gab es bereits im August im Münsterland

Mehrere falsche 20-Euro-Scheine waren bereits im August im Kreis Warendorf aufgetaucht. Verschiedene Geschäfte hatten die Scheine angenommen und die Fälschung erst später entdeckt.

In Köln, Düsseldorf und Dortmund ist das Falschgeld laut Polizei bislang noch nicht aufgetaucht.

Wer falsche Scheine als Wechselgeld erhält, sollte sich direkt bei der nächsten Polizeidienststelle melden. Denn: Die Weitergabe von Falschgeld ist eine Straftat.

mit dpa

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