Feuerwehr Werne hat viel Arbeit rund um Silvester: Gasaustritt, Auto im Graben und Brand-Verdacht

Freiwillige Feuerwehr

Die Feuerwehr Werne startete mit gleich mehreren Einsätzen ins Jahr 2020. Dabei rückte die Feuerwehr etwa aus, weil Gas gerochen wurde. Dabei hatten die Kameraden ein Erdgas-Auto in Verdacht.

Werne

, 02.01.2020, 14:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
Feuerwehr Werne hat viel Arbeit rund um Silvester: Gasaustritt, Auto im Graben und Brand-Verdacht

Zunächst hatte die Feuerwehr den Verdacht, dass das Gas aus einem Erdgas-betriebenen Auto strömt. Deshalb entfernten die Kameraden das Auto. Doch dann konnte nachgewiesen werden, dass das Gas aus dem Erdreich ausströmte. © Freiwillige Feuerwehr Werne

Nach einer relativ ruhigen Neujahrsnacht wurde der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Werne um 14.48 Uhr am Neujahrstag zur Ecke Hermann-Löns-/Körnerstraße alarmiert. Wie bereits vor gut zwei Wochen hatten Passanten Gasgeruch bemerkt.

War der Geruch seinerzeit für die Einsatzkräfte nicht bemerkbar und hatten die Messgeräte keine Erkenntnisse erbracht, stellte sich die Situation bei dem aktuellen Einsatz anders dar. Anwohner konnten den Gasgeruch ebenso deutlich wahrnehmen wie die Einsatzkräfte.

Erdgas-Auto steht zunächst in Verdacht

Die Erkundung brachte zunächst ein parkendes Fahrzeug in Verdacht. Da es sich aber nicht um ein Erdgas-betriebenes Fahrzeug handelte wurde die Einsatzstelle weiter untersucht. Dabei reagierten die Messgeräte deutlich und es lag die Vermutung nahe, dass eine Gas-Versorgungsleitung defekt war. Das herbeigerufene Versorgungsunternehmen konnte den Gasaustritt mit den feineren Messgeräten bestätigen. Nach rund einer Stunde konnte die Einsatzstelle an den Versorger übergeben werden, der sich umgehend um die Reparatur der Leitung kümmerte. Im Einsatz waren 25 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen, der Rettungsdienst Werne und die Polizei.

Auto landet bei dichtem Nebel im Graben

In der Neujahrsnacht wurden die Feiern der ehrenamtlichen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Werne zweimal unterbrochen. Zur ersten Alarmierung im Jahr 2020 kam es um 1.25 Uhr, als ein Auto mit vier Insassen an der Varnhöveler Straße vermutlich wegen dem extrem dichten Nebel im Graben landete. Verletzt wurde niemand, die Feuerwehr übernahm die Absicherung der Einsatzstelle.

Knapp eine Stunde später wurde der Löschzug 1 erneut alarmiert. Um 2.18 Uhr ging es zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Bremen. Hier sollte es zu einem Unfall mit einer eingeklemmten Person gekommen sein. Die Strecke wurde bis zur Abfahrt Ascheberg abgesucht, aber ein Unfallfahrzeug konnte nicht ermittelt werden, teilt die Feuerwehr mit.

Meldung „Pkw in Brand“ bestätigt sich nicht

Vermutlich hatte sich ein Anrufer in der Örtlichkeit geirrt, denn zeitgleich war die Feuerwehr Bergkamen zu einem identischen Unfallvorgang zwischen den Anschlussstellen Hamm/Bergkamen und Hamm-Bockum/Werne alarmiert worden. So konnte der Einsatz der 21 freiwilligen Helfer mit vier Fahrzeugen gegen 3 Uhr beendet werden.

Zum letzten Einsatz im Jahr 2019 kam es am Silvestertag um 13.32 Uhr. Hier wurde der Löschzug 1 Stadtmitte ebenfalls auf die A1 in Fahrtrichtung Bremen alarmiert. Hier sollte ein Auto in Brand geraten sein.

Die Erkundung ergab, dass es sich letztlich um einen Motorschaden handelte. Die Einsatzstelle wurde dann an die Polizei übergeben. Die 32 Einsatzkräfte rückten wieder ein.

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