Feuer in Flüchtlingsunterkunft: Brandstiftung vermutet

Nach dem Brand in einer Ratinger Flüchtlingsunterkunft am Donnerstagmorgen gehen die zuständigen Ermittler von Brandstiftung aus. Wie die Polizei am Freitag berichtete, habe man im vierten Obergeschoss der Unterkunft Hinweise darauf gefunden, dass das Feuer von einem oder mehreren unbekannten Tätern gelegt worden ist. Ob der oder die mutmaßlichen Brandstifter zu den Bewohnern der Unterkunft gehören oder sich von außerhalb Zugang zu dem Gebäude verschafften, sei noch unklar. „Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund der Tat ergaben sich bislang nicht“, hieß es.

16.08.2019, 15:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Feuer in Flüchtlingsunterkunft: Brandstiftung vermutet

Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr steht nach einer Übung mit eingeschaltetem Blaulicht an der Feuerwache. Foto: Daniel Bockwoldt/Archivbild

Am Donnerstag war in den frühen Morgenstunden in einer Flüchtlingsunterkunft in Ratingen ein Feuer ausgebrochen. 417 Bewohner hatten das Gebäude zwischenzeitlich verlassen müssen. Neun Bewohner und zwei Feuerwehrkräfte wurden verletzt, vier von ihnen wurden in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand laut Polizei ein Sachschaden von rund 250 000 Euro.

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