Festzelt-Premiere auf Simjü: Einlassstopp am Samstagabend sorgt für viel Ärger

dzFazit Simjü 2019

Zum ersten Mal baute Peter Böseler sein Festzelt auf Simjü auf. Bei der Premiere von „Böselers Simjü Festhalle“ musste der Einlass am Samstagabend früh gestoppt werden. Das sorgte für Ärger.

Werne

, 30.10.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach der Absage von Betreiber Thomas Lübcke hat Peter Böseler (48) zum ersten Mal das Festzelt auf Simjü betrieben. Der Unternehmer aus Niedersachsen stellte „Böselers Simjü Festhalle“ auf, ein 1000 Quadratmeter großes Zelt.

Sein Fazit nach vier Kirmestagen fällt positiv aus. Es sei weitestgehend ruhig geblieben, bis auf einige kleinere Ausschreitungen, die passieren, „wenn man einen über den Durst getrunken hat“, wie Böseler es sagt. An einigen logistischen Stellschrauben muss allerdings noch geschraubt werden, wie der Zeltbetreiber am Mittwoch, 30. Oktober, auf Anfrage der Redaktion erklärt.

Simjü-Festzelt platzt Samstagabend aus allen Nähten

„Es war alles sehr positiv. Die Besucherzahl war schon in Ordnung - auch wenn es immer Potenzial nach oben gibt“, sagt Peter Böseler. Das gilt allerdings nicht für den Samstagabend. Da platzte das riesige Festzelt aus allen Nähten. Und zwar schon in den frühen Abendstunden.

Bereits um kurz nach 21 Uhr musste der Betreiber in Rücksprache mit dem Sicherheitsdienst einen Einlassstopp verhängen. Proppevoll war da das Festzelt, das etwa für 1800 Besucher Platz hat, schon. Das sorgte bei einigen Besuchern für Ärger.

Festzelt-Premiere auf Simjü: Einlassstopp am Samstagabend sorgt für viel Ärger

Etwa 1800 Besucher fasst das Festzelt von Peter Böseler. © Andrea Wellerdiek

Gruppen werden durch Einlassstopp getrennt

Denn vereinzelt wurde durch den Einlassstopp Gruppen getrennt. Wer zur Toilette aus dem Zelt heraus ging, kam bisweilen nicht wieder herein. Und der Einlassstopp galt laut Böseler bis zum Partyende um 1 Uhr.

Das heißt konkret: „Immer mal wieder wurden Personen ins Zelt gelassen, wenn welche herauskamen“, erklärt Böseler. Der Unternehmer will dieses Problem künftig ändern. „Wir werden an der Toilettensituation arbeiten. Nächstes Mal wird es Toiletten geben, die man vom Zelt aus aufsuchen kann“, so Böseler weiter.

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Wieder Betreiber bei Simjü 2020?

Ob es ein nächstes Mal auf Simjü geben wird, ist aber noch unklar. Böseler hat mit der Stadt Werne nur einen Vertrag über ein Jahr abgeschlossen. Lukrativ war Simjü für ihn aber allemal.

„Ich möchte gerne im nächsten Jahr wiederkommen“, erklärt Böseler. Ob das klappt, wird sich allerdings erst im Frühjahr herausstellen, wenn über die neuen Verträge für die nächste Simjü-Kirmes 2020, die übrigens vom 24. bis 27. Oktober steigt, verhandelt wird.

Der Vorgänger von Peter Böseler, Thomas Lübcke, war seit 2014 mit seinem Festzelt auf Simjü vertreten. Böseler ist bereits seit einigen Jahren als Kooperationspartner von Lübcke auf der Kirmes in Werne tätig.

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