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Fenster zu? Antenne ab? Ein Blick in Lünens Waschstraßen

Waschstraßen

Nichts einfacher, als mal eben durch die Waschstraße zu fahren, oder? Nicht immer, offenbar. Das ist jedenfalls der Eindruck, wenn man sich vor Ort mal umhört. Ein Blick ins Innere.

Lünen

, 03.08.2018
Fenster zu? Antenne ab? Ein Blick in Lünens Waschstraßen

© Niehaus

Das Auto wird auf dem Förderband durch die Waschstraße gezogen. Während sich die Bürsten nähern, sollte man sich zurücklehnen und genießen – oder die Platzangst bekämpfen. Nur eines sollte man nicht tun: Bremsen.

Nach dem Urteil vor dem Bundesgerichtshof weiß man, dass Betreiber von Waschstraßen nicht für Fehler ihrer Kunden haften. Die meisten Fehler in Lünen sind „Klassiker“. Doch auch die moderne Elektronik, wie Regensensoren an Scheibenwischern, sorgt für Überraschungen.

Ganz wichtig: Antenne abschrauben!
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© Niehaus

Bei Jeworutzken in Alstedde ist die ältere Waschanlage immer noch funktionstüchtig. „Wir fragen die Leute immer, ob sie auch daran gedacht haben, die Antenne abzuschrauben“, erklärt Nicole Jeworutzken-Quick. Es gebe aber auch „richtige Experten“, die schon mit dem aufgeschnallten Dachträger in die Waschanlage gefahren seien. Glücklicherweise hatte das Tankstellen-Team vorher genau hingeschaut.

Auch gut: Vorher mal drüber reden

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Auf den Fachmann hören, kann nie schaden. Wolfgang Bracht von der bft-Tankstelle an der Borker Straße achtet bei allen Kunden schon bei der Vorwäsche des Wagens darauf, dass Fenster hochgekurbelt, Antennen abmontiert und sämtliche Außenspiegel eingeklappt sind. „Bei uns schaltet sich die Anlage allerdings automatisch aus, wenn sie irgendwo Druck bekommt“, erklärt er außerdem.

Elisabeth Clemens ist die Expertin

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© Niehaus

Der Mini ist sauber – und Elisabeth Clemens freut sich! Die Seniorin bringt ihren Wagen oft zur bft-Autowäsche und ist zufrieden. „Eine Panne habe ich hier noch nicht erlebt“, sagt sie. Ihr Wagen, der zuvor unter einer Linde gestanden hatte, blitzt wieder wie neu. Dass man zuvor die Antenne abschrauben sollte, weiß Elisabeth Clemens übrigens genau. „Da achte ich immer als erstes drauf“, sagt sie.

Jede Menge Hinweisschilder

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© Niehaus

Größer geht es kaum: In Lünens Waschstraße „Mr. Clean“ ist die Zufahrt zur Waschstraße von Hinweisschildern gepflastert. Knapp fünf Minuten dauert ein Expressprogramm auf der 50 Meter langen Strecke, je nachdem welche Wäsche man gewählt hat. „Viele vergessen, dass sie die Handbremse nicht anziehen dürfen, oder sie machen die Scheibenwischer an“, erzählt ein Mitarbeiter. Daher der Schilderwald.

Der Klassiker: Fenster schließen

Fenster zu? Antenne ab? Ein Blick in Lünens Waschstraßen

Ein echter Klassiker in Lüner Waschstraßen ist die unfreiwillige Innenraumwäsche, wenn jemand vergisst, die Fenster des Wagens zuzumachen. Oft sind es dabei die hinteren Fenster, die man als Fahrer nicht beachtet hat, und die oft vom Nachwuchs ungefragt und unbemerkt heruntergelassen wurden. Ein BMW-Fahrer sagt: „Mir kann das nicht passieren, hier würde vorher alles piepen.“ Wir klopfen auf Holz...