„Falscher Rechtsanwalt“ wegen Betrugs vor Gericht

Vor Gericht soll er als vermeintlicher Anwalt Mandanten vertreten haben - dabei hatte er gar keine Zulassung als Anwalt. Jetzt steht der Mann wegen Betrugs vor dem Kölner Landgericht.

14.12.2018, 01:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Falscher Rechtsanwalt“ wegen Betrugs vor Gericht

Prozessauftakt: „Falscher Rechtsanwalt“ wegen Betrugs vor Gericht. Foto: Oliver Berg/Archiv

Ein Mann soll sich jahrelang als Rechtsanwalt ausgegeben und Mandanten und Versicherungen betrogen haben. Heute beginnt vor dem Kölner Landgericht der Prozess gegen den 35-Jährigen. Laut Anklage gab er sich gegenüber Privatleuten, Behörden und Gerichten als Rechtsanwalt und promovierter Jurist aus. Obwohl er weder über eine Anwaltszulassung noch eine Promotion verfügte, soll er Mandanten vor Gericht vertreten und dafür Gebühren abgerechnet haben. Zudem soll er bei Rechtsschutzversicherungen erfundene Fälle abgerechnet und Unterschriften gefälscht haben.

Die Anklage lautet auf Betrug, Urkundenfälschung, Untreue sowie Missbrauch von Titeln und Berufsbezeichnungen. Für den Prozess sind zehn Verhandlungstage bis Ende Januar angesetzt.

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