„Falscher Polizist“: Senioren um 1,6 Millionen geprellt

Ein 31-jähriger mutmaßlicher „falscher Polizist“ steht von heute an in Düsseldorf vor dem Landgericht. Die Anklage wirft dem Erkrather zehn Fälle von bandenmäßig begangenem Betrug vor. Er soll den Geschädigten eine Gefahrenlage vorgegaukelt und sie bedrängt haben, ihr Vermögen einem vermeintlichen Polizisten auszuhändigen. Insgesamt seien die Opfer auf diese Weise um mindestens 1,6 Millionen Euro gebracht worden.

01.10.2019, 07:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

So habe eine 79-Jährige in Würselen einem unbekannten Abholer 248 000 Euro ausgehändigt. In Dortmund gab eine 87-jährige 45 000 Euro in Bargeld und Gold in einer Plastiktüte, die sie vor die Haustür stellte. In Miltenberg (Bayern) habe eine 85-Jährige mehr als 750 000 Euro in Bargeld, Gold und Schweizer Franken abgegeben.

Der Angeklagte habe zu den Vorwürfen bislang geschwiegen, sagte eine Gerichtssprecherin. Das Landgericht hat für den Fall zehn Verhandlungstage angesetzt.

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