Sexueller Missbrauch von Kindern? Sonderkommission schaltet sich in den Fall Albeck ein

dzMissbrauchsskandal in der Kirche

Um die Missbrauchsvorwürfe gegen den einstigen Kaplan Albeck aus Werne aufzuklären, gründete das Bistum Münster eine Kommission. Jetzt ist klar, wie es weitergeht.

Werne

, 14.08.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

In drei gleichlautenden Briefen wurden Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegen Priester A. erhoben. Das erklärte das Bistum Münster im April 2019. Schnell wurde klar, dass sich die Vorwürfe gegen den einstigen Kaplan Alfred Albeck richten.

Der 2002 verstorbene Geistliche war von 1961 bis 1964 als Kaplan in der Gemeinde St. Konrad in Werne tätig. Ihm wird vorgeworfen, Kinder sexuell missbraucht zu haben.

Kommission nimmt im Oktober die Arbeit auf

Um die schweren Missbrauchsvorwürfe in der Katholischen Kirche aufzuklären, wurde eine Sonderkommission im Bistum Münster gegründet. Die externe Expertenkommission soll im Oktober ihre Arbeit aufnehmen, heißt es auf Anfrage der Redaktion.

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Die Kommission soll viele offene Fragen klären. Ob sich weitere Betroffene im Fall Albeck, der auch in Nordkirchen tätig war, gemeldet haben, könne das Bistum noch nicht bekannt geben, heißt es weiter. „Diese Meldungen wertet der Interventionsbeauftragte aus und tauscht sich dann in Abstimmung mit den Betroffenen mit den jeweiligen Pfarreien aus“, erklärt Anke Lucht, Sprecherin des Bistums.

Die anonymen Briefe fanden sich am Grab von Alfred Albeck in Kranenburg-Frasselt (Kreis Kleve).

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