Fairer Handel für alle

16.10.2018, 16:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fairer Handel für alle

Die Menschen, die sich in den Städten und Dörfern um fairen Handel im Kreis Unna kümmern, trafen sich in Holzwickede. © UDO HENNES

Billige Schokolade oder Tee müssen nicht schlecht sein und durchaus lecker. Sehr wahrscheinlich ist aber, dass unter billigen Produkten, die Menschen leiden, die sie herstellen oder anbauen. Sie verdienen nämlich nicht genug Geld, um davon leben zu können. Oder sie müssen möglichst billig herstellen, was meist zulasten der Natur geht.

Damit das nicht so bleibt, gibt es zum Beispiel das Projekt „Fairtrade Towns“. Hierbei beachten Städte und Dörfer bestimmte Regeln. Sie bringen ihre Supermärkte und andere Händler beispielsweise dazu, auch fair gehandelte Produkte zu verkaufen. Bei fair gehandelten Produkten wird auf Umweltschutz und eine vernünftige Bezahlung geachtet. Im Kreis Unna sind bis auf eine Stadt bereits alle Städte und Gemeinden eine offizielle „Fairtrade Town“. Holzwickede ist schon seit 2013 dabei.

Gerade haben sich viele Menschen aus dem Kreis, die sich für Fairtrade einsetzen, im Holzwickeder Rathaus getroffen. Sie haben sich ausgetauscht, was gut läuft und was sich verbessern lässt. Eine Idee war, dass nach den Fairtrade Towns auch der Kreis Unna nachziehen soll und ein Fairtrade Kreis werden soll.