FDP-Lokalpolitikerin: Anfeindungen wegen SUVs

Eine Düsseldorfer FDP-Lokalpolitikerin hat sich über Anfeindungen beschwert, die ihr am Steuer ihres Mercedes-SUV widerfahren seien. Etwa 15 Personen, durchaus gut gekleidetes Klientel, habe sie in der Düsseldorfer Innenstadt vorübergehend an der Weiterfahrt gehindert. „Es ging direkt zur Sache“, sagte Unternehmerin Jessica Brück am Montag der dpa.

23.09.2019, 16:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
FDP-Lokalpolitikerin: Anfeindungen wegen SUVs

Demonstranten der Fridays for Future Bewegung gehen an einem Auto mit einem Protestplakat gegen SUV-Fahrzeuge vorbei. Foto: Oliver Berg/Archiv

„Die hat hier nichts zu suchen“, „Stadtpanzer“, „fette Karre“ sei ihr am vergangenen Samstag zugerufen worden. Ein Mann habe sich vor ihren Wagen gestellt, einer bedrohlich ans Seitenfenster. „Das war keine besonders angenehme Situation. Meine 83-jährige Mutter auf der Rückbank bekam Angst.“ Der Hass, der ihr entgegengeschlagen sei, bereite ihr Sorgen. „So eine Grenzüberschreitung ist nicht in Ordnung.“

Sie habe keine Strafanzeige erstattet, sagte Brück und bestätigte damit Angaben der Polizei, wonach in der Sache keine Anzeige vorliege. Via Twitter hatte Brück später von dem Vorfall berichtet.

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