FC Bayern wieder mit Lewandowski, Alaba und Goretzka

Der FC Bayern bestreitet sein Heimspiel in der Fußball-Bundesliga gegen Werder Bremen am Samstag wieder mit Robert Lewandowski, David Alaba und Leon Goretzka.

14.12.2019, 14:59 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wie schon beim 3:1 in der Champions League gegen Tottenham Hotspur bleibt Thomas Müller dagegen zunächst nur ein Platz auf der Bank, auf der neben Ivan Perisic und Sven Ulreich auch vier Nachwuchskräfte sitzen.

Er habe an der Aufstellung nicht lange basteln müssen, meinte Bayern-Trainer Hansi Flick. „Je weniger Spieler du hast, desto weniger sind da Überlegungen“, sagte er im TV-Sender Sky. Die Mannschaft habe noch drei Spiele bis zur Winterpause und in den letzten Wochen viele Spiele gemacht. „Wir haben wieder drei frische Spieler im Kader. Das ist gut und ganz wichtig in dieser Situation.“

Bei Werder Bremen reichte es für Kapitän Niklas Moisander nach Wadenproblemen nicht für das Spiel beim deutschen Rekordmeister. Er wird in der Abwehr von Christian Groß vertreten. Neu im Team sind zudem Nuri Sahin und Michael Lang. Der frühere Münchner Claudio Pizarro ist erwartungsgemäß auf der Ersatzbank.

Jürgen Klinsmann setzt bei Hertha BSC erstmals auf Kapitän Vedad Ibisevic in der Startformation. Nachdem der Stürmer in den ersten beiden Bundesliga-Partien unter dem neuen Coach der Berliner zunächst nur auf der Bank saß, darf der 35-Jährige gegen den SC Freiburg (15.30 Uhr/Sky) von Beginn ran. Klinsmann hofft im Abstiegskampf auf seinen ersten Sieg.

Im Vergleich zum 2:2 bei Eintracht Frankfurt kehrt zudem der zuletzt rotgesperrte Rune Jarstein für Thomas Kraft ins Tor zurück. In der Abwehr setzt Klinsmann auf eine Vierer-Abwehrkette, Nationalspieler Niklas Stark muss auf die Bank. Mittelfeldspieler Ondrej Duda steht gar nicht im Kader, sondern kam in der Regionalliga-Partie der U23 der Berliner beim FC Energie Cottbus zum Einsatz.

Bei den Freiburgern setzt Coach Christian Streich auf dieselbe Anfangsformation wie beim 1:0-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg.

Trainer Markus Gisdol vom Tabellenletzten 1. FC Köln wirft im Derby der Fußball-Bundesliga gegen Bayer Leverkusen einen Teenager ins kalte Wasser. Der 17 Jahre alte Jan Thielmann - im Vorjahr deutscher Meister mit der U19, aber bisher noch nie im Kader der Profis - steht im Duell gegen die Werkself überraschend in der Startelf und beginnt im Sturm an der Seite von Anthony Modeste.

„Jan Thielmann ist ein junger Spieler, der heute ins kalte Wasser geworfen wird“, sagte FC-Sportchef Horst Heldt vor dem Anpfiff im TV-Sender Sky. „Es geht nach dem Leistungsprinzip. Und er hat in dieser Woche und vorher schon trotz seines jungen Alters gut und intensiv trainiert.“

Zusammen mit Noah Katterbach (18) und Ismail Jakobs (20) stehen gleich drei erst kürzlich in den Profi-Kader aufgerückte Eigengewächse in der Anfangsformation des FC. Insgesamt nahm Gisdol gegenüber der 0:2-Niederlage bei Union Berlin sechs Änderungen vor. Nicht im Kader stehen der Österreicher Florian Kainz und der auch schon zuletzt fehlende Kingsley Schindler.

Leverkusens Coach Peter Bosz nahm gegenüber der 0:2-Niederlage in der Champions League am Mittwoch gegen Juventus Turin vier Änderungen vor: Für Daley Sinkgraven, Kerem Demirbay, Karim Bellarabi und Lucas Alario beginnen Wendell, Julian Baumgartlinger, Nadiem Amiri und Kevin Volland. Kai Havertz absolviert im Alter von 20 Jahren und 186 Tagen als jüngster Spieler der Historie sein 100. Bundesliga-Spiel und löst damit den Nationalmannschafts-Kollegen Timo Werner (20/203) von RB Leipzig ab.

Der FSV Mainz 05 muss im Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund kurzfristig auf Stürmer Karim Onisiwo verzichten. Der 27 Jahre alte Österreicher fällt in der Partie wegen Knieproblemen aus. Erstmals im Kader steht nach viermonatiger Verletzungspause Angreifer Jean-Philippe Mateta, der zunächst aber auf der Bank sitzt. Beim BVB ist Abwehrchef Mats Hummels nach abgelaufener Sperre wie erwartet wieder dabei.

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