Ex-Rechtsanwalt verletzt sich in Hamburger Gericht selbst

29.10.2019, 16:09 Uhr / Lesedauer: 1 min

Um einer Gerichtsverhandlung zu entgehen, hat sich ein ehemaliger Rechtsanwalt in Hamburg mit einem Messer mutmaßlich selbst verletzt. Es sei möglich, dass der 56 Jahre alte Mann damit ein Berufungsverfahren gegen ihn hinauszögern wollte, hieß es vom Landgericht. Der ehemalige Verteidiger war Anfang des Jahres vom Amtsgericht wegen Veruntreuung von Mandantengeldern verurteilt worden. Der Mann war am Morgen im Eingangsbereich zusammengebrochen. Weil die Polizei zuerst von einem flüchtigen Täter ausgegangen war, hatte sie eine Großfahndung gestartet.

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