Ex-NHL-Star wirbt mit Kollegen für Eishockey in Krefeld

Der ehemalige deutsche NHL-Star Christian Ehrhoff und weitere Ex-Spieler haben in einem offenen Brief um den Erhalt der Krefeld Pinguine in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) geworben. „Wir hoffen, dass es bei der Gesellschafter-Versammlung am Dienstag zu einer Einigung kommt. Sehr geehrter Herr Ponomarev, bitte blockieren Sie nicht die Zukunft des Krefelder Eishockeys“, hieß es unter anderen in dem Appell, den die „Rheinische Post“ am Samstag veröffentlichte.

16.11.2019, 14:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ex-NHL-Star wirbt mit Kollegen für Eishockey in Krefeld

Christian Ehrhoff steht auf dem Eis. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

Ehrhoff, 2003 mit Krefeld deutscher Meister und 2011 im Stanley-Cup-Finale mit den Vancouver Canucks, sowie die ehemaligen Krefelder Profis Uwe Fabig, Karel Lang, Martin Gebel und Earl Spry riefen die örtliche Wirtschaft und die Politik auf, sich zu engagieren. „Früher gab es in unserer Stadt Politiker und Bürgermeister, die dem Eishockey sehr nahe standen. Die Stadt hat jetzt noch die Chance, auf alle Beteiligten einzuwirken und zu helfen“, hieß es weiter.

Die Krefelder sind von der Insolvenz bedroht. Die Zukunft der finanziell angeschlagenen Pinguine soll sich bei einer Gesellschafterversammlung am 19. November entscheiden. Der deutsche Meister von 2003 will dann eine neue Gesellschafter-Struktur ohne den umstrittenen Michail Ponomarew verabschieden. Ponomarew schuldet den Pinguinen nach Darstellung von Krefelds Geschäftsführer Matthias Roos seit Monaten zugesagte Gelder, Ponomarew bestreitet dies. Laut Medienberichten haben die Pinguine aktuell eine Etat-Unterdeckung in siebenstelliger Höhe.

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