Ex-Kunstberater Helge Achenbach schreibt seine Memoiren

Helge Achenbach (66) arbeitet an seinen Memoiren. Die Autobiografie solle eine „offene und umfassende Aufarbeitung“ seines Lebens werden, sagte der ehemalige Kunstberater der Deutschen Presse-Agentur. „Es soll nicht um Selbstrechtfertigung und Schuldzuweisungen gehen. Die Wahrheit soll auf den Tisch. Das bin ich mir selbst schuldig.“

25.10.2018, 07:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ex-Kunstberater Helge Achenbach schreibt seine Memoiren

Helge Achenbach, ehemaliger Kunstberater, sitzt auf einer Bank. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Günter Wallraff - bei dem Achenbach seit seiner Entlassung aus dem Gefängnis wohnt - sagte, er habe ihm geraten, sich Zeit für das Schreiben zu nehmen. „Ich glaube, es wird eine Offenlegung, bei der er sich nicht schont“, sagte der Undercover-Journalist. „Und eines muss man ihm in jedem Fall zugestehen: Der Mann hat was zu erzählen.“

Achenbach hatte den 2012 gestorbenen Aldi-Erben Berthold Albrecht beim Kauf von Kunst und Oldtimern durch versteckte Preisaufschläge betrogen. Er wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt. Anfang Juni kam er nach Verbüßung von zwei Dritteln der Strafe frei.

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